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Mieterprobleme

Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen

16.06.2010 | 15:23 Uhr
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
Rosemarie Brombach hat Grünstreifen vor dem Haus, Neue Bachstraße, angelegt. Die HGWG will die Pflanzen ausreißen und einen Profi beauftragen.

Herdecke.„Ein kleines Stück Natur“ hat Rosemarie Brombach vor dem Haus an der Neuen Bachstraße 4 geschaffgen. Auf dem schmalen Streifen gedeihen Löwenzahn, Beifuß, Sommerflieder und mehr. Jetzt hat Rosemarie Brombach Post von ihrem Vermieter, der Herdecker Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (HGWG), erhalten. Die Pflanzen sollen bis Anfang Juli eine neue Heimat finden. Zukünftig wird sich ein Hausmeisterservice um die Gestaltung der Anlage kümmern.

Seit drei Jahren fühlt sich die Herdeckerin für den den Grünstreifen vor dem Haus verantwortlich. „Immer wenn ich in der Umgebung unterwegs bin, sammel ich Pflanzen, die mir besonders gut gefallen. Und die setzte ich dann vorm Haus wieder ein“, erzählt Rosemarie Brombach. Mittlerweile ist an der Neuen Bachstraße eine kleine „grüne Mauer“ entstanden. Doch diese „Mauer“ findet nicht überall Beifall: Von einigen Bewohnnern werden die Pflanzen als „Unkraut“ bezeichnet.

„Die Pflege gab Anlass für Kritik und Diskussionen“, teilt die HGWG der Herdeckerin jetzt mit. Daher soll die Pflege nun in professionelle Hände gelegt werden. „Das kostet jeden Bewohner des Hauses rund 150 Euro im Jahr. Und ich habe die Pflege immer kostenlos übernommen“, meint die Herdeckerin. Sie ist natürlich traurig, dass „ihr“ Stück Natur an der Haustür von der Bildfläche verschwinden soll. Die einzelnen Pflanzen will sie nun an einem neuen Standort wieder einsetzen.

HGWG sorgt für
Grundreinigung

Karin Peter, Sachbearbeiterin der HGWG, berichtet, dass in den Häusern Neue Bachstraße 4 und 6 „überwiegend ältere Menschen leben, denen die Gartenpflege zum Teil recht schwer fällt.“ Man wolle an beiden Häuser „ein einheitliches Bild schaffen und eine dauerhafte Pflege der Anlagen an den Häusern sichern“.

Die Arbeiten sollen erst im August beginnen. Zuvor will die HGWG für eine „Grundreinigung sorgen“, so Karin Peter.

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Kommentare
28.06.2010
23:18
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von der Bernie | #16

ich bin dabei gegen die Beutelschneider...schon mit Anwältin gesprochen...melde mich.

25.06.2010
19:27
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von lexxhexx | #15

Feinsche, Bernie, -
melden Sie sich doch bitte einmal unter der oben stehenden eMailadresse oder alternativ unter spells@lexxhexx.com, damit wir da in medias res gehen können. Gemeinsam macht das Wehren noch mehr Spaß - und hat mehr Effektivität.

Diese Einladung gilt nach wie vor für alle Fans der HGWG - je mehr, desto lustiger (wenn auch nicht für die anderen xDD)

Ein schönes Wochenende in die Runde!!

19.06.2010
19:40
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von elias532003 | #14

Und wer bezahlt den Service
DIE MIETER
Toll ....weiter so...

19.06.2010
19:35
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von der Bernie | #13

Ich bin wie gesagt dabei. Vielleicht kann man auch mit mehreren Parteien einen Fachanwalt für Mietrecht einschalten. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

19.06.2010
17:32
Blockierter Kommentar.
von lexxhexx | #12

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.06.2010
17:32
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von lexxhexx | #11

Viel interessanter als die Hausmeister-Klamotte finde ich die Tatsache, dass zum Einzug bei der HGWG ein Wohnberechtigungsschein erforderlich ist, der eben eine gewisse Bedürftigkeit bzw. finanzielle Limitation belegt. Doch werden dann Nebenkosten erhöht und zusätzliche generiert, die die Mieter stickum (er)tragen sollen - und, wie in der Zeppelinstraße, die Miete letztendlich übersteigen. Sei es Gartenarbeit, Putzdienste, die gegen den Willen der betroffenen Mieter eingesetzt werden (da sie angeblich nicht selbst putzen, was niemals belegt wurde und auch nicht der Wahrheit entspricht - ich selbst kann genug dieser Putzaktivitäten bezeugen), oder eben auch Unitymedia, wo den Mietern kollektiv Verträge aufs Auge werden, die neben Kabelfernsehen auch Internet und was sonst noch alles beinhalten - auch wenn neben dem Kabelprogramm (das sich bei Unitymedia zudem von einer unterirdischen Qualität auszeichnet/e) nichts benötigt wird. Wenn die HGWG da keinen Superschnäppchenpäckchenpreis von Unitymedia bekommen hat, wäre es wohl interessant zu wissen, welche Beweggründe zu dieser Entscheidung führten, die die Kabelkosten für die Mieter nahezu verdoppelt hat.
Wie dem auch sei - wer sich gerne einmal abseits von hier zum Thema Herdecker Gemeine Wohnungsgesellschaft austauschen möchte, kann gern an nochschoenerwohnen@o2online.de
schreiben. Ich freu mich drauf!

19.06.2010
17:31
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von lexxhexx | #10

Viel interessanter als die Hausmeister-Klamotte finde ich die Tatsache, dass zum Einzug bei der HGWG ein Wohnberechtigungsschein erforderlich ist, der eben eine gewisse Bedürftigkeit bzw. finanzielle Limitation belegt. Doch werden dann Nebenkosten erhöht und zusätzliche generiert, die die Mieter stickum (er)tragen sollen - und, wie in der Zeppelinstraße, die Miete letztendlich übersteigen. Sei es Gartenarbeit, Putzdienste, die gegen den Willen der betroffenen Mieter eingesetzt werden (da sie angeblich nicht selbst putzen, was niemals belegt wurde und auch nicht der Wahrheit entspricht - ich selbst kann genug dieser Putzaktivitäten bezeugen), oder eben auch Unitymedia, wo den Mietern kollektiv Verträge aufs Auge werden, die neben Kabelfernsehen auch Internet und was sonst noch alles beinhalten - auch wenn neben dem Kabelprogramm (das sich bei Unitymedia zudem von einer unterirdischen Qualität auszeichnet/e) nichts benötigt wird. Wenn die HGWG da keinen Superschnäppchenpäckchenpreis von Unitymedia bekommen hat, wäre es wohl interessant zu wissen, welche Beweggründe zu dieser Entscheidung führten, die die Kabelkosten für die Mieter nahezu verdoppelt hat.
Wie dem auch sei - wer sich gerne einmal abseits von hier zum Thema Herdecker Gemeine Wohnungsgesellschaft austauschen möchte, kann gern an nochschoenerwohnen@o2online.de
schreiben. Ich freu mich drauf!

19.06.2010
11:11
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von mjacksonfriends | #9

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das ist mal wieder typisch HGWG.Ich bin auch dabei diese unmenschliche Organisation zu verlassen.240 Euro Miete und 256 Euro Nebenkosten im Monat um eine daemliche Gartenanlage in der Zeppelinstrasse 67 sauber zu halten und UNItymedia aufgebrummt zu bekommen.Lieber Gott mach dass ich einen privaten Vermieter finde und diese Herzlosen Leute von der HGWG ein fuer allemal los werde.

18.06.2010
22:35
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von der Bernie | #8

Ich bin dabei. Mir ist auch nicht klar, wenn dieses Stück Natur entfernt wird, was der Hausmeisterdienst dann noch soviel Arbeit hat. Ich vermute hier ganz andere Hintergründe.

18.06.2010
12:00
Ein Stück Natur vor der Haustür erschaffen
von lexxhexx | #7

Mieter der HGWG werden wissen, dass es sich bei diesem Exempel wirklich bloß um die Spitze des Eisberges dessen handelt, was sich diese Organisation an Lapsi aller Art herausnimmt. Vielleicht sollte wirklich einmal eine Mietervereinigung geplant werden, bei der das gesamte Gebaren der HGWG (die ja eigentlich eine GEMEINNÜTZIGE Wohnungsgesellschaft ist und dennoch immer wieder neue Kostenfaktoren generiert, die UNNÖTIGERWEISE den Mietern aufoktruiert werden) mal auf seine Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit kritisch durchleuchtet wird. Schließlich ist man gemeinsam am stärksten ...

Zum Thema Wildblumengarten sei der HGWG die Lektüre auf der Seite des BUND empfohlen: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/aktion_wiesen_weiden/
Auch wenn es sich beim Grünstreifen in der Neuen Bachstraße eher um eine Augen-Weide handelt, trägt er dem Gedanken der Erhaltung von Artenvielfalt und Wildgeno- und -phänotypen vollstens Rechnung.
Aber ignorante Menschen halten eben Rhododendron, Primeln und Hortensienbüsche für das Ultimo der Begrünung - was sie in den 60er- und 70er-Jahren letzten Jahrhunderts sicher auch waren. Doch egal, was kommt - es kann nur eine Verschlimmbesserung werden, die im Endeffekt nichts anderes als schale Machtdemonstration ist. Eigentlich voll albern und lächerlich, wie sich das Unternehmen aufspielt - wenn es denn nicht so traurig wäre ...

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