Die Folgen eines brutalen Völkermords

Herdecke..  Der Film „The Cut“ des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin läuft im Onikon am Dienstag und Mittwoch um 20 Uhr. Das Werk setzt sich mit einem der dunkelsten Kapitel der türkischen Geschichte auseinander. Entstanden ist ein engagiertes, sehr berührendes Filmepos über die Folgen des Völkermordes an der armenischen Bevölkerung im Jahr 1915. Zugleich erzählt der Film ein modernes Märchen von tiefer Menschlichkeit.

Spurensuche in der Wüste

Nachdem es dem jungen Schmied Nazaret gelungen ist, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass auch seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren: von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet der engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.

Dieser Film aus dem Vorjahr ist freigegeben ab zwölf Jahren.