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Das Gesicht der Kaiserstraße

22.02.2012 | 15:00 Uhr

Wetter.Ausführlich stellte Gerold Kalkowski vom Planungsbüro Pesch & Partner noch einmal den Entwurf für die Umgestaltung der unteren Kaiserstraße vor. Er wurde Dienstagabend vom Stadtentwicklungs- und Bauausschuss einstimmig verabschiedet.

Immer wieder war der Vorentwurf überarbeitet und angepasst worden, waren Anregungen aus der Lenkungsgruppe diskutiert und eingearbeitet worden. Der jetzige Entwurf soll Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung sein. Er stellt die untere Kaiserstraße als verkehrsberuhigte Geschäftsstraße dar, die eine gestalterische Einheit mit dem Bahnhofsquartier bildet. Grundelemente sind regelmäßige Baumstandorte und Beleuchtungen auf beiden Seiten sowie eine Neuordnung der etwa 40 Stellplätze (längs und quer zur Fahrbahn), wobei ein Großteil in der Nähe des neuen Kreisels am jetzigen Kreuzungsbauwerk entstehen soll.

Baumtore engen die Fahrbahn ein

Der Kernbereich der unteren Kaiserstraße zwischen Ruhrtal Center und Gassmann soll von Parkplätzen möglichst freigehalten werden. Sogenannte Asphaltzusätze sollen dort für eine optische Unterbrechung des ansonsten recht langen Straßenstücks zwischen beiden Verkehrskreiseln sorgen. Baumtore werden die Fahrbahn jeweils kurz nach den beiden Kreisverkehren aus Richtung Witten und Hagen etwas einengen, damit Autofahrer langsamer fahren müssen. Ebenfalls vorgesehen sind weitere Schwellen und Aufpflasterungen. Nur ein drei Zentimeter flacher Bordstein wird die Fahrbahn vom Gehweg trennen. Es gilt Tempo 20; Zebrastreifen und Ampeln, wie sie derzeit vorhanden sind, soll es nicht mehr geben.

Im Schnitt werden 6 000 Fahrzeuge am Tag durch die untere Kaiserstraße fahren; eine weitere Reduzierung sei nicht beabsichtigt, so Fachbereichsleiter Manfred Sell. Gewollt sind allerdings nur Ein- und Ausfahrten, keine Durchfahrten mehr durch den Ort.

Elisabeth Semme

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