Bürger nicht ernst genommen

Baugebiet Elberg..  Herrn Hasenberg, aber ganz besonders der SPD Wetter, hier insbesondere Herrn Dr. Zinn und Herrn Müller an dieser Stelle ein großes Lob und herzliches Dankeschön. So wie hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden ist, stellen wir uns Bürgernähe, Unterstützung und Beteiligung vor.


Das Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2011, zwangsläufig auf vielen statistischen Berechnungen fußend, wurde sachlich vorgetragen. An einigen Stellen enthielt es aber eine „ortsfremde Betrachtungsweise“. Die Ausarbeitung des Herrn Schwefringhaus zum Problem Entwässerung war hervorragend und hat den Eindruck vermittelt, hier ist nachgedacht, die Problematik erkannt und vorausschauend geplant worden.
Die Ausführungen von Herrn Altrogge (S-Probis) waren dagegen wenig überzeugend. Herr A. als Vermarkter hat nach eigenen Aussagen über das Hauptproblem der Abführung von gut 12 000 Lastwagen-Fahrten noch nicht nachgedacht. Aber wo Bäumchen gepflanzt werden sollen, weiß man schon. Auf den Hinweis, dass wir Anlieger uns gegebenenfalls auch juristisch wehren werden, wenn die Verkehrsführung nicht nach der aus unserer Sicht einzigen Möglichkeit, nämlich vollständige Ableitung über den Wirtschaftsweg zur Elberfelder Straße, erfolgt, kam die Anmerkung, das habe dann aber keine aufschiebende Wirkung. Fazit: Anliegen der Bürger bisher nicht wahr- oder ernstgenommen.


Die Aussage des Herrn Prof. Welters wir sollten doch froh über die Einbindung durch die Stadt sein, ist sachlich falsch. Das ist geltendes Recht und muss nur gelebt werden.


Unsere Bitte ist die, sich für die Workshops besser vorzubereiten. Was wir fordern, kostet fast kein Geld, sondern wäre mit etwas mehr Weitblick, gesundem Menschenverstand und etwas weniger planerischer Verspieltheit leicht umsetzbar.
Dieter Korthaus, Wetter