Brand endete glimpflich
29.09.2008 | 17:28 Uhr 2008-09-29T17:28:04+0200Herdecke-Ende. Glimpflich endete Sonntagnachmittag ein Brand im Keller eines Einfamilienhauses "Zur Windmühle".
Gegen 15.03 Uhr meldete ein Anrufer über den Notruf 112, dass es in seinem Keller gebrannt hatte. Das Feuer habe er jedoch mit einem Feuerlöscher bekämpft. Er bat lediglich um eine "Nachschau" der Feuerwehr. Daraufhin rückten Löschzug und Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus. Als die Blauröcke an der Einsatzstelle eintrafen, drang ihnen dichter Brandrauch entgegen, weil das Feuer wieder komplett aufgelodert war. Sofort ließ Einheitsführer Johannes Möller einen Löschangriff aufbauen. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung in den Keller und löschten mit einem C-Rohr. Um einen Rauchschaden in der Wohnung zu verhindern, wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Glutnester wurden mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Offenbar hatte ein Wäschekorb auf einer eingeschalteten Herdplatte im Keller gebrannt. Der Korb geriet daraufhin in Brand. Das Brandgut wurde mit Schuttmulden in den Außenbereich gebracht. Nach dem ersten Löschversuch des Anwohners hatte offenbar ein Glutnest zum erneuten Auflodern des Feuers gesorgt. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen über 90 Minuten im Brandeinsatz.
Einige Fälle in der Vergangenheit haben deutlich gezeigt, dass Kleinbrände nach einem ersten eigenen Löschversuch noch nicht komplett gelöscht waren. In einer Nachbarstadt ist sogar der Dachstuhl eines Gebäudes dadurch in Brand geraten. "Wer also in solchen Situationen nicht sicher ist, sollte nicht zögern, sondern unverzüglich die Feuerwehr alarmieren", appelliert Feuerwehr-Pressesprecher Christian Arndt an alle Bürger. Die Fachkräfte können unter anderem mit einer Wärmebildkamera den Brand kontrollieren.
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