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Ausstellung

Bäume und Menschen durch die Linse gesehen

28.06.2010 | 16:23 Uhr
Bäume und Menschen durch die Linse gesehen
Fotografin Petra Böttcher-Reiff (Mitte) mit Wolfgang Wehmeyer und Claudia Büchel.

Wetter.Farbige, expressive Bilder von Bäumen und stark reduzierte menschliche Akte stellt Fotografin Petra Böttcher-Reiff nun in Kooperation mit dem Kunstverein „art-EN-reich Ruhrtal“ in den Räumen der Wohnstättengenossenschaft Wetter, Gartenstraße 32, aus.

„Wir sind froh und glücklich, Werke von Petra Böttcher-Reiff in den Räumen der WSG präsentieren zu können“, meint Wolfgang Wehmeier, Vorsitzender des Kunstvereins Ruhrtal. Der Kunstverein setzt sich für Zusammenarbeit der Künstler an der Ruhr ein und engagiert sich besonders für eine Vernetzung von Malern und Fotografen aus Wetter und Herdecke. „Petra Böttcher-Reiff ist eine sehr geschätzte Kollegin. Ihre Bilder sind noch bis zum 19. August zu sehen“, so Wehmeier.

Das erste Baumbild
entstand in Istanbul

Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich die Künstlerin schon mit Fotografie. Die Aktfotografie, schwarz-weiß und in strenger, klassischer Ausführung, bestimmte bereits mehrere Jahre ihr Werk. „Das erste Baumbild ist in Istanbul entstanden. Ich habe den Baum gesehen und war inspiriert von den Formen und Farben. Über Farben und Verzerrungen sind die Bäume nach der Bildbearbeitung stark verfremdet“, erklärt Petra Böttcher-Reiff. Durch die starken Farben und einen verschwimmenden, sich auflösenden Hintergrund entsteht Raumtiefe und Dreidimensionalität der Baumbilder.

„Meine Akte haben nicht so eine dreidimensionale Wirkung. Sie sind eher auf die Linie reduziert und zeichnerisch“, meint Böttcher-Reiff. Eines haben die so unterschiedlichen Fotografien jedoch alle gemeinsam: „Aus allen Bildern spricht ein Geben des Künstlers und ein Nehmen des Betrachters“, ist Dietrich Thier, Stadtbereichsleiter der Stadt Wetter für Schule, Sport und Kultur, überzeugt.

Die Vernissage mit
Gitarrenmusik begleitet

Musikalisch untermalt wurde die Vernissage am Samstagabend durch Hartmut Witte, der mit seiner akustischen Gitarre für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.

Kunstinteressierte können die Ausstellung immer zu den Öffnungszeiten der Wohnstättengenossenschaft besuchen: montags von 8 bis 18 Uhr, dienstags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.

Ann Kristin vom Ort

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Kommentare
29.06.2010
21:28
Blockierter Kommentar.
von Otto_99 | #1

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