Autos verschmutzen Tag für Tag die Luft

Verbot von Osterfeuern. Die Meinung von Frau Gesine Papenbroock-Koch aus Witten kann ich vollkommen teilen. Wir haben seit Jahren in unserem Garten Abfälle verbrannt, und zwar die Zweige von den Obstbäumen, die notwendigerweise jährlich beschnitten werden müssen, dazu noch Reste von Rosenzweigen, die ebenfalls genauso oft entfernt werden sollten, um dabei auch Blattläuse zu vernichten, die sonst mit Gift beseitigt werden.


Diese Feuer werden an Ostersamstagen entfacht und zwar in entsprechend großen beziehungsweise kleinen Metallfässern, die sehr sorgfältig überwacht und auch bisher immer bei der entsprechenden Stelle der Stadtverwaltung angemeldet worden sind.


Wenn seitens der Kontrolleure tatsächlich jemand nachgeschaut hat, so sagten sie stets: Das ist alles? Da hätten wir nicht kommen brauchen.
Diese Osterfeuer brennen einmal pro Jahr und nicht öfter. Aber der große Verkehr auf den Straßen unserer Stadt läuft fast ununterbrochen. Das sind Hunderte oder sogar Tausende, welche die Luft verschmutzen und zwar Tag für Tag. An der Verschmutzung sind auch die Fahrzeuge der Stadtverwaltung und des Stadtrates beteiligt.


Wenn schon alles verboten werden soll, dann sollten diejenigen, die jetzt auf das Verbot der Osterfeuer pochen, in Zukunft entweder mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren oder ganz zu Fuß gehen. Das würde sicher auch noch zu einer gesünderen Lebensweise beitragen.


Siegfried Elsche, Wetter

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