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Arnsberg gibt grünes Licht für Schulverbund

10.07.2013 | 00:22 Uhr

Wetter. Die gute Nachricht kam aus Arnsberg: Der angedachte Grundschulverbund Wengern und Esborn mit Esborn als Hauptstandort ist machbar. Das ist das positive Ergebnis eines Gesprächs von Vertretern der Stadt Wetter beim Regierungspräsidium in Arnsberg. Durch die rückläufigen Schülerzahlen ist eine gleichmäßige Auslastung aller sieben Schulstandorte in Wetter aktuell nicht mehr gegeben. Bürgermeister Frank Hasenberg hatte daher mit dem Grundschulverbund Wengern/Esborn eine erste Idee zur Sicherung des Schulstandortes vorgestellt. „Wir freuen uns über das Signal aus Arnsberg, dass wir mit diesem Vorschlag auf dem richtigen Weg sind“, so Hasenberg.

Standorte bleiben erhalten

Um konkrete Maßnahmen geht es im Hinblick auf die Grundschule Schmandbruch: Diese Grundschule hat derzeit nur 90 Schülerinnen und Schüler, 92 Schülerinnen und Schüler sind allerdings nötig, um sie als eigenständige Schule fortführen zu können. „Die Bezirksregierung hat uns in einem Schreiben aufgefordert, geeignete schulorganisatorische Maßnahmen zu ergreifen“, erklärt Schulfachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier „Wir sehen aufgrund der geringen Anmeldezahl auch hier einen Grundschulverbund als vernünftige Alternative, mit der Grundschule Volmarstein als Hauptstandort“, so Thier weiter.

Bei allen Überlegungen zur Sicherung der Schulstandorte in Wetter aber gilt: „Es geht ausdrücklich nicht um Schulschließungen: Die Grundschulstandorte bleiben auf jeden Fall erhalten, es geht nur um eine neue organisatorische Gliederung.“ Und Bürgermeister Hasenberg macht weiter klar: „Wir nehmen die Wünsche der Eltern ernst und entwickeln das in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. “ Eine weitere Möglichkeit zur Diskussion über die Zukunft der Grundschulen bietet schon das nächste Treffen des „Forums Grundschulentwicklung“ am heutigen Mittwoch um 18 Uhr in der Elbschehalle in Wengern.



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