Applaus für eine musikalische Reise

Die „JungeBläserPhilharmonie NRW“ war wieder zu Gast in Wetter.
Die „JungeBläserPhilharmonie NRW“ war wieder zu Gast in Wetter.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Melodien von Reeds, Wagner und van Delft erklangen beim Neujahrskonzert der „JungeBläserPhilharmonie NRW“ in Wetter. Am Ende hielt es die Zuhörer vor Begeisterung nicht mehr auf den Stühlen.

Wetter..  Das traditionelle Neujahrskonzert der „JungeBläserPhilharmonie NRW“ in Wetter ist seit Jahren der musikalische Start ins neue Jahr und war auch in seiner nunmehr 18. Auflage ein kultureller Hochgenuss. Bürgermeister Frank Hasenberg und Sparkassendirektor Markus Francke begrüßten die Gäste in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und dankten Organisatoren und Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Bereits seit August 2012 ist Harry Vorselen künstlerischer Leiter und Dirigent des Orchesters. In Wetter erwartete die Besucher am Sonntag in der Aula eine musikalische Reise, die von Alfred Reeds „Fifth Symphony“ über Percy Aldridge Graingers Children’s March: „Over the Hills and Far Away“ bis hin zu Richard Wagners „Elsa’s Procession to the Cathedral“ reichte.

Lukas Stappenbeck brillierte

In der Pause bewirtete Heyers Partyservice in bewährter Art die Gäste, und auch die CD des Orchester konnte bei der Gelegenheit erworben werden. Schwungvoll ging es nach der Pause weiter mit Marc van Delfts „Choral for a Solemn Occasion“ und der „Fantasia for Alto Saxophone“ von Claude Thomas Smith, bei der Lukas Stappenbeck mit seinem Altsaxophon brillierte. Als letzter offizieller Programmpunkt war Dimitri Shostakovichs „Jazz Suite Nr.1’’ verzeichnet, aber man wäre wohl nicht in Wetter, wenn nicht durch lang anhaltenden Beifall Zugaben von den Musikern gefordert würden.

Diese belohnten den begeisterten Applaus mit bekannten Stücken von Leonard Bernstein. So konnte man den Eindruck gewinnen, dass nur noch Frank Sinatra auf der Bühne fehlte.

Auch nach dem Beifall und den Blumen für den Dirigenten Harry Vorselen sowie die Solisten ließ das Publikum das Orchester jedoch nicht ohne den Radetzkymarsch von der Bühne. Am Ende erhoben sich die Besucher von ihren Plätzen, um sich für den musikalischen Hochgenuss zum Jahresbeginn zu bedanken.