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Angst um den Feund in Libyen

27.02.2011 | 15:47 Uhr
Angst um den Feund in Libyen
Mohamed bin Lamins Verbleit in Libyen ist derzeit ungeklärt.

Herdecke.Heinz Gövert, Künstler und eines der Vorstandsmitglieder der internationalen Künstlervereinigung „Mirca Art Group“, ist besorgt um seinen Freund Mohamed bin Lamin aus Libyen.

Es heißt, dass der populäre Künstler sei am 18. Februar in seinem Studio in Misurata verhaftet worden und nach Tripolis gebracht wurde. „Seither wissen wir nicht, was mit ihm geschehen ist“, bedauert der Herdecker. Gövert versucht nun mit den Mitgliedern der Künstlervereinigung, weltweit die Öffentlichkeit über diesen Vorfall in Kenntnis zu setzten. Da die Libysche Botschaft mit Sitz in Berlin nicht mehr zu erreichen ist, haben die zahlreichen Mitglieder der Künstlervereinigung sich zusammengeschlossen und in ihren Heimatländern wie USA, Spanien, Belgien die Botschaften in Tripolis angeschrieben. „Wir hoffen sehr, dass die Botschaften etwas über den Verbleib unseres Freundes in Erfahrung bringen und seine Freilassung bewirken können“, so Heinz Gövert.

Mohamed bin Lamin, der seine letzte Ausstellung in China zeigte, setzt sich seit vielen Jahren friedlich für Demokratie und Frieden mit seiner Kunst ein. Gövert betont weiter: „Ein gewisser Schutz für unseren Freund kann zur Zeit vermutlich nur über die Herstellung einer breiten Öffentlichkeit erzeugt werden.“

Deshalb haben die Künstler eine Kampagne in „facebook“ gestartet. Infos gibt’s auch unter www.hegoart.de oder www.mirca-art.com. pw

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