An Haltepunkt "muss was getan werden"
17.02.2010 | 17:43 Uhr 2010-02-17T17:43:00+0100Von Unverständnis bis Empörung reichen die Reaktionen auf die Stilllegung des Bahnhofs Wengern-Ost durch die Deutsche Bahn.
Warum nach so langer Zeit? Und gibt es noch eine Rettung für den Haltepunkt? Viele Fragen sind offen. Einige Antworten gaben jetzt ein Mitarbeiter der DB Station & Service in Düsseldorf und der Touristik Eisenbahn Ruhrgebiet (TER) als möglicher Mieter.
„Die Haltestation ist nicht verkehrssicher und deswegen nicht versicherbar. Wenn also jemand dort stürzt und sich nur die Hose aufreißt, würde er zu Recht eine Entschädigung verlangen”, erläutert Torsten Nehring von der Presseabteilung. Dies habe die Deutsche Bahn allen Beteiligten mitgeteilt. „Es ist eben der Lauf der Dinge. Bauwerke und Anlagen altern, und irgendwann sind sie baufällig”, so Torsten Nehring weiter.
„Wir sind in Gesprächen mit dem Landrat und der Touristik Eisenbahn Ruhrgebiet. Aber eine zeitliche Prognose gibt es derzeit nicht”, so der Pressesprecher weiter. Würde der Haltepunkt Wengern-Ost nach den Vorschriften der Bau- und Betriebsordnung der Eisenbahn saniert, stünde einer Wiederaufnahme in den Fahrplan der historischen Ruhrtalbahn nach Ansicht von Torsten Nehring eigentlich nichts im Wege.
Aber was müsste denn verändert werden, um den „Haltepunkt” wieder verkehrssicher zu machen? „Das beginnt beim rutschfesten Bahnsteigbelag, weil es dort keine Überdachung gibt und der Belag nicht vor Regen geschützt ist, geht über eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen bis hin zur ausreichenden Beleuchtung”, zählt Nehring auf. Und fügt - quasi entschuldigend - hinzu: „All diese Dinge sind genau geregelt. Das mag man kleinlich finden. Ist aber zum Schutz desjenigen, der dort stürzen könnte. Denn der kann Entschädigung verlangen, wenn es Vorschriften gibt und die nicht eingehalten wurden. Gäbe es sie nicht, stünde derjenige dumm da.” Und ergänzt: „Fakt ist: Da muss was getan werden.”
Das lange Warten
auf das Brückenbuch
Das findet auch TER-Geschäftsführer Bernd Haberhausen. Zur Erklärung: Die TER ist eine hundertprozentige Tochter des Regionalverbands Ruhr und unterhält die Strecke, auf denen der Museumszug verkehrt. Der Haltepunkt Wengern-Ost ist jedoch Eigentum der Deutschen Bahn, die bislang - ohne Vertrag - tolerierte, dass der Museumszug dort stoppte. „Die TER würde den Haltepunkt Wengern-Ost mieten, wenn die Konditionen stimmen”, versicherte Bernd Haberhausen im Gespräch mit unserer Zeitung. „Dafür benötige ich aber das Brückenbuch, das Aufschluss darüber gibt, welche Instandsetzungsmaßnahmen auf mich zukämen. Und darauf warte ich schon seit der abrupten Stillegung des Haltepunkts im Oktober letzten Jahres”, so Haberhausen weiter. Danach sei alles nur eine Frage des Mietpreises.
15:16
Aprupte Stillegung des Haltepunktes im Oktober letzten Jahres! Im September gab es daß große Bohey um den reduzierten Stop der S.Bahn, mit Unterschriftensammlung und Einschaltung des Landtages. Aber da besteht natürlich kein Zusammenhang!
20:45
Normal sollte es reichen wenn dort für eine Frist Schilder mit Benutzung auf eigene Gefahr aufgestellt werden ... aber die Ruhrtalbahn um diesen Halktepunkt zu erleichtern ist wirklich grotesk ... ich wünsche den Verantwortlichen etwas mehr weitsicht !
20:44
Normal sollte es reichen wenn dort für eine übergangsfrist Schilder mit Benutzung auf eigene Gefahr aufgestellt würden ... aber die Ruhrtalbahn um diesen Halktepunkt zu erleichtern ist wirklich grotesk ... ich wünsche den Verantwortlichen etwas mehr Weitsicht !
17:06
Was die Deutsche _Bahn sich da leistet ist eine Dreitigkeit und eine Unverschämtheit. Der Kohlezug macht unser schönes wetter attraktiv. Wenn schon keine Leute mehr in die Innenstadt kommen, so kommen sie in ihrer Freizeit über den historischen Zug. Schade. Politik (Herr Zinn z.B.) gibt Vollgas und dreht den Spieß um.
14:17
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09:09
Man sollte der Bahn wegen Unfähigkeit die Betriebserlaubnis entziehen und es Leute machen lassen die was davon verstehen!
07:31
Man kann es nicht glauben - dieser Schildbürgerstreich ähnliche Beschluss der DB kommt jetzt, nachdem die Betreiber der Museumsbahn soviel investiert haben, um diesen Haltepunkt Wengern-Ost für die Nutzer zu verschönern: da wurde zuerst die Unterführung schön gestrichen und mit historischen Bildern aus Wengern bemalt, Wengeraner Bürger haben gespendet um diese Bilder vor Wandalismus und Beschmierungen zu schützen; in der Unterführung wurde - nachdem der Zugang von wuchernden Pflanzen befreit und eine schöne Ligusterhecke eingepfanzt wurde - eine Beleuchtung installiert, die über eine Zeitschaltuhr läuft, sobald der Zugverkehr wieder losgeht; letztendlich hat man einen Zaun gesetzt, damit niemand mehr über die Gleise zum Bahnsteig kommt - aus Sicherheitsgründen - hat die Bahn bis dahin übrigens nicht interessiert, obwohl diese Strecke doch vom Güterverkehr stark frequentiert ist. Letztendlich hat die Museumsbahn dafür gesorgt
dass ein ebenso beleuchteter Schaukasten aufgestellt wurde. Wir sind über diese ganze Angelegenheit sehr gut informiert, weil wir 1.) hier im Bahnhof wohnen und 2.) für die Betreiber an den Fahrtagen die Zaun-Tore für die Fahrgäste öffnen.Und es sind viele Fahrgäste die hier ein-und aussteigen; selbst Wassersportler/Kanuten usw. machen hier Station, die vielen, vielen Fahrradfahrer würden sich vielleicht noch über Rampen an den Treppenaufgängen freuen. Ein Familienvater mit mehr als 2 Kindern hat da schon sehr viel zu schleppen. Die Stadt Wetter hat übrigens vor Jahren auch diesen Bahnhof mit einer Stele geschmückt, erinnern Sie sich noch?
Die Stadt Wetter sollte die DB scharf angehen, denn wie sieht der Bahnhof in Wetter aus oder wird auch dieser bald als zu gefährlich stillgelegt????
19:50
Bürokratenscheiße!!!!
19:47
Und so schiebt einer die Schuld auf den anderen.
Wenn auf dieses Brückenbuch bereits seit 4 Monaten gewartet wird, heißt das doch nur, dass da etwas faul ist, was die Bahn vertuschen will und sie will den Haltepunkt gar nicht vermieten. Alles Augenwischerei seitens der Bahn.
14:17
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