Am Redaktionsmobil über Nacken reden

Herdecke..  Leerstand einer zentralen Immobilie, wenig Infrastruktur, offene Fragen: Die Lokalredaktion will am heutigen Mittwoch wissen, wie die Anwohner am Nacken ihren Stadtbezirk sehen. Sie und auch interessierte Gäste sind ab 17 Uhr am Redaktionsmobil an der Ringstraße 51 willkommen.

An Stehtischen und in lockerer Runde soll ein Meinungsaustausch stattfinden. An dem nehmen auch Prof. Dr. Ulrike Klein und Doktorand Christian Müller von der Hochschule Bochum teil, die kürzlich eine Wohnumfeld-Studie für Herdecke vorstellten. Dabei schnitt der Bezirk Nacken am schlechtesten ab, was insbesondere an der Infrastruktur lag: Vermisst werden demnach Grünanlagen und Spielplätze. Wer vom Nacken wegziehen will, gab vor allem das Wohnumfeld als Grund an.

Eine hohe Punktzahl (sechs von sieben) in der Studie erhielt die Nähe zu Bushaltestellen, sehr ordentlich mit fünf Zählern bewerteten die Befragten auch die Anbindung ans Zentrum und den Wohlfühlfaktor. Mittelmäßig schnitten andere Kriterien wie Versorgung, Verkehrssituation oder Straßenbeschaffenheit ab.

Lob, Kritik, Wünsche äußern

Heißt: So schlimm kann es am Nacken nicht sein, Potenzial für Verbesserungen scheint es zu geben. Welche das sein können, was neu gestaltet oder bewahrt werden soll, kommt heute zur Sprache.