Ärger beim Parken in der Gartenstraße

Die Gartenstraße gleich am ehemaligen Westfalia-Gelände bietet citynahe Parkplätze.
Die Gartenstraße gleich am ehemaligen Westfalia-Gelände bietet citynahe Parkplätze.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Anwohner finden oftmals keinen Parkplatz, sagen sie. Die Stadt Herdecke sieht dagegen an der Gartenstraße keinen erheblichen Parkdruck.

Herdecke..  In die „Redaktion im Kornspeicher“ ist Angelika Koch zu Fuß gekommen. Den Parkplatz, den sie in der Gartenstraße in Herdecke an diesem Tag ergattert hat, wollte sie lieber nicht leichtfertig aufgeben.

Immer wieder ist das Thema Parken in der Gartenstraße in der Redaktionssprechstunde thematisiert worden. In diesem Fall war es ein Knöllchen über 25 Euro, das die Herdeckerin noch einmal angetrieben hat, sich um die Situation in der schmalen Wohnstraße zu kümmern. Zugegeben – das Strafmandat hat sie sich selbst zuzuschreiben. Angelika Koch hatte vergessen, ihren Wagen für die regelmäßige Straßenreinigung weg zu setzen. Doch sieht sie sich als Anwohnerin grundsätzlich im Nachteil, was die Parkplätze angeht. „Nicht nur die Dörken-Mitarbeiter parken in dieser Straße, auch die aus dem Quartier Ruhraue.“ Und nun vermutet sie auch noch, dass die Bauarbeiter, die auf dem ehemaligen Westfalia-Gelände tätig sind, zusätzlichen Druck erzeugen.

Genau die würden ihre Wagen nicht in der Gartenstraße abstellen, versichert Stadsprecherin Sarah Braun. „Da gibt es klare Anweisungen, dass sie auf dem Baugelände parken sollen.“ Auch die bereits früher gestellte Anfrage, in der Gartenstraße Anwohnerparkplätze einzurichten, habe die Verwaltung geprüft. Ergebnis: kein Bedarf. „Unsere Mitarbeiter sind regelmäßig vor Ort und prüfen, wie die Situation in der Straße ist“, so Braun. Zu unterschiedlichen Tageszeiten seien immer zwei Plätze frei, so die Aussage der Verwaltung. Ein erheblicher Parkdruck, wie ihn die Straßenverkehrsordnung für die Einrichtung von Anwohnerparkzonen verlangt, bestehe darum nicht.