Ab Samstag führen nur Umwege nach Wetter

An der Kreuzung Kaiserstraße/Ruhrstraße/Friedrichstraße werden neue Ampeln installiert, weil die Obergrabenbrücke über Monate für einen Neubau gesperrt ist.
An der Kreuzung Kaiserstraße/Ruhrstraße/Friedrichstraße werden neue Ampeln installiert, weil die Obergrabenbrücke über Monate für einen Neubau gesperrt ist.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Brücke über den Obergraben zwischen Wetter und Vorhalle wird grundlegend erneuert. Nur Fußgänger kommen auch künftig durch.

Wetter..  Erst gab es nur Markierungen auf dem Gehweg, dann standen dicke gelbe Füße mit leeren Ampelmasten am Knick der Kaiserstraße. Seit gestern nun sind auch die Ampelkästen aufgehängt, denn von übermorgen an sollen sie spätestens ihren Dienst tun.

Ab Samstag ist für Autos über die Friedrichstraße kein Durchkommen mehr nach Vorhalle. Die Obergrabenbrücke wird komplett erneuert. Daher muss auch der Verkehr im Knick der Kaiserstraße neu gesteuert werden. Hier treffen auch die Friedrichstraße und die Ruhrstraße zusammen.

In Vorhalle hat die Firma B.A.S. bereits ihr Werk getan. Die drei Buchstaben stehen für Baustellenabsperr-Service. Das Anbringen einer Baustellenampel komme billiger als ein Umrüsten der vorhandenen Anlage, sagt einer der beiden Monteure, die gleich mit einer Anhängerladung voller Ampelkästen angerollt sind.

Über Vorhalle könnte eine Verbindung von Hagen nach Alt-Wetter möglich sein, ebenso über Herdecke. Aus Sicht der Stadtverwaltung sind aber noch andere Umfahrungen denkbar, etwa der Weg über die Autobahn an der Auffahrt Hagen-West und dann über Grundschöttel runter nach Wetter.

Engpässe auf Volmarsteiner Seite

Auf den möglichen Alternativrouten wird der Verkehr zunehmen. Das könnte vor allem auf der Volmarsteiner Ruhrseite zu Problemen führen. Wer von Vorhalle kommt und nach Alt-Wetter will, muss sich zunächst nach Links einordnen, um auf das kurze Straßenstück zu kommen, von dem es dann wiederum links auf die Overwegbrücke geht. Hier könnten sich die Abbiegespuren schnell als zu kurz erweisen. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat bereits zugesagt, die vielleicht kritischen Zonen im Blick zu behalten. Das gilt auch für die Zufahrten an beiden Seiten der großen Ruhrbrücke in Gedern.