22-jährige aus Herdecke schwer verletzt – Glatteis in Ende

Glatteis-Unfall auf der Ender Talstraße: Eine 22-jährige Autofahrerin wird schwer verletzt geborgen.
Glatteis-Unfall auf der Ender Talstraße: Eine 22-jährige Autofahrerin wird schwer verletzt geborgen.
Foto: Feuerwehr Herdecke
Glatteis-Unfall am Dienstagmorgen auf der Ender Talstraße: In Höhe der Brücken-Ausfahrt nach Kirchende waren zwei PKW zusammengestoßen. Eine 22-jährige Frau aus Herdecke wurde verletzt.

Herdecke/Ende.. Die Kälte hat es in sich für Autofahrer: Gestern um kurz vor 7 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in Herdecke zu einem Verkehrsunfall auf der Ender Talstraße gerufen. Auf der Brücke der Ausfahrt nach Kirchende waren zwei Autos auf eisglatter Fahrbahn zusammengestoßen. Eine nach Polizeiangaben 22-jährige Herdeckerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Hagener (19) leicht verletzt

Zunächst lautete die Meldung, dass noch eine Person in einem der Wagen eingeklemmt sein sollte. Diese Meldung bestätigte sich nach Eintreffen des Einsatzleitdienstes zum Glück nicht. Zwar ließ sich die Fahrertür eines Wagens nicht mehr öffnen. Der nur leicht verletzte 19-jährige Fahrer aus Hagen konnte seinen Renault jedoch über die Beifahrerseite verlassen. Er kam in ein Hagener Krankenhaus.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten zunächst die Unfallstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst bei der Rettung der schwer am Kopf verletzten jungen Herdeckerin, deren Auto in den Gegenverkehr geraten war. Sie wurde mit dem Notarzt in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr klemmte im Anschluss noch die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Neben der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Löschzug ausgerückt war, waren zwei Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei an der Einsatzstelle.

Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für alle beendet. In dieser Zeit musste die Ausfahrt Kirchende für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Einige Verkehrsteilnehmer missachteten die Absperrungen von Polizei und Feuerwehr. Sie wurden vor Ort direkt von der Polizei verwarnt.

Weiterer Glatteis-Unfall in Schwelm

Insgesamt fiel die Unfallbilanz wegen der Witterung entschieden günstiger aus als am Montag. Waren es zu Wochenbeginn noch elf Verkehrsunfälle als Folge des Schneefalls und der glatten Fahrbahnen mit einem Gesamtschaden von über 50.000 Euro, so zählte die Kreispolizei am Dienstagmorgen lediglich zwei Unfälle infolge des Wetters. Einer davon ereignete sich in Schwelm, der zweite war der von der Ender Talstraße. (we)

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