108 Tonnen zentimetergenau
16.02.2010 | 16:35 Uhr 2010-02-16T16:35:00+0100
Zentimeterarbeit im Morgengrauen: Dienstag früh um 7 Uhr ging es einem 108 Tonnen schweren Längsträger der neuen Ruhrbrücke an den Kragen, zweieinhalb Stunden später hing er am Haken von zwei Kränen und wurde in die „Fassung” des Widerlagers gesetzt.
Das Spektakel technischer Brückenkunst verfolgten am Vormittag einige Schaulustige vom Gederner Ufer der Ruhr und blickten dabei in eine strahlende Wintersonne. Andere hatten ihre Kamera im Anschlag und verfolgten das Geschehen von Oberwengerner Seite aus.
Was den Laien nur ehrfurchtsvoll staunen ließ, war für die Bauleute vor Ort einfache Routine. Polier Günter Müller von der ausführenden Firma „Schäfer Bauten”: „Das ist für uns Alltag, wir sind die Spezialisten für Brücken.”
Das wurde schon an der Ausrichtung der zwei Kräne, einer mit der Tragkraftkapazität von 450 Tonnen, deutlich: Beide Kolosse, der eine in notwendiger Schieflage, mussten den Längsträger in der Waagerechten halten und punktgenau aufsetzen.
Nachdem am Nachmittag noch zwei Querträger in Stelllung gebracht wurden, steht heute Vormittag der Schlussakt des Schauspiels auf dem Plan: Dann wird die letzte Lücke mit einem Längsträger geschlossen.
Die Vollsperrung der B 226 wird kommenden Freitag wieder aufgehoben.
10:46
@ Zimti,
Sie wissen doch hoffentlich das die Herdecker Stadtgrenze bis zur Shell Tankstelle in Wetter geht. DIe Straße das und der Wald links davon ist Herdecke. Deswegen ist ein Teil der Baustelle auch in Herdecke.
22:42
Geile Geschichte und super Fotos. Aber was macht Theobald in Wetter? Oder ist der jetzt Pressesprecher für Wetter...? Na egal trotzdem sehr schön!