Zwei Chöre, ein Konzert

Die Fusternberger Sänger boten ein breit gefächertes Repertoire.
Die Fusternberger Sänger boten ein breit gefächertes Repertoire.
Foto: Foto: Johann Ridder / FUNKE Foto
Was wir bereits wissen
Mit einem mehrstimmigen gesungenen „Grüßgott“ läuteten die Fusternberger Sänger ihr Konzert „Bunter Melodienreigen“ ein und begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste im Weseler Lutherhaus.

Wesel..  Noch während sich die 32 Chorsänger auf den Weg zur Bühne machten, wurden sie vom gut gelaunten Publikum mit einem tosenden Applaus empfangen.

Gemeinsam mit dem Weseler Frauenchor 68 boten die Sänger ihren Zuhörern ein vielfältiges Programm. Auf die Frage, ob die Gäste schon die Vorfreude auf den Nachmittag verspürt haben, während sie einen Stadtbummel beim verkaufsoffenen Sonntag in der Weseler Innenstadt genossen, blickten Claus Basse einige nickende Köpfe aus dem Publikum entgegen. Basse ist erster Vorsitzender der Fusternberger Sänger. Und er findet, dass der „Bunte Melodienreigen“ der perfekte „Schnitt zum Alltag“ sei.

„Mit uns wird es kunterbunt“, bemerkte Basse. Denn auf dem Programm der Männer und Frauen war vom Volkslied, über Schlager, bis hin zu englischen Titeln alles vertreten. Für eine ausgelassene Stimmung im Publikum sorgte der Frauenchor 68 vor allem durch das Stück „Pack die Badehose ein“, das den ein oder anderen Zuschauer zum Schunkeln anregte.

Mit dem Titel „Diana“ erzählten die Frauen mit ihren vielseitigen Stimmen die Geschichte einer jungen Liebe. Begleitet wurden sie dabei von Lars Modrow am Schlagzeug und Kevin Hebink an der Gitarre.

Die Fusternberger Sänger ernteten für die Stücke „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ viel Applaus. Mit dem englischsprachigen Lied „Always look on the bright side“ sorgten sie für gute Laune und für ein abwechslungsreiches Programm. Besonders beeindruckt waren die Gäste von dem Seemannslied „Santiano“, das erneut eine andere Facette der Männer präsentierte.

Durch ihre sympathische und natürliche Art überzeugte auch Reingard Limberg, die Leiterin der beiden Chöre. Mit viel Enthusiasmus dirigierte sie beide Chöre und begleitete ihre Sängerinnen und Sänger teilweise gleichzeitig am Klavier.

Am Ende des Volksliedes „Bajazzo“ nickte sie ihren Fusternberger Sängern voller Stolz und Anerkennung für ihre Leistung zu. Zustande gekommen ist das Konzert ebenfalls durch die Chorleiterin. Diese probte zunächst mit den Männern im Fusternberger Schützenhaus und mit den Frauen im Pfarrheim der Maria-Himmelfahrt-Kirche.

Ein Zusammenkommen beider Chöre bot sich dadurch an. Das fanden auch die Zuschauer. Denn die gemeinsamen Stücke der Chöre, wie „Capri Fischer“ oder „Habt Dank ihr Freunde“ fanden viel Anklang. Das gemeinsame Schlussstück „Klinge ein Lied lange nach“ werden einige der Konzertbesucher wohl wörtlich nehmen.