Wissenslücken

Dichtheitsprüfung. Am Freitag wurde in der NRZ eine Information abgedruckt, dass die Eigentümer in Wasserschutzgebieten von der Stadtverwaltung angeschrieben werden, um eine Selbstauskunft darüber zu geben, wann der Anschluss an das öffentliche Kanalnetz erfolgt ist. Somit wird deutlich, dass die Stadtverwaltung selbst nicht weiß, wann die öffentlichen Kanäle erbaut worden sind und so die Bürger dazu nutzt, um ihre Wissenslücken zu füllen. Fakt ist außerdem, dass die Eigentümer oft selbst keine Belege oder das Wissen darüber haben, weil die Häuser oft schon den 2. oder 3. Besitzer haben und die Auskunft nicht weitergegeben worden ist. Was passiert wenn - aus Unwissenheit - falsche oder keine Antworten an die Stadt zurückgeschickt werden? Dazu kommt, dass bis 2017 ein Monitoring (Studie über die Sinnhaftigkeit) zur Belastung des Grundwassers durch die privaten Kanäle, angesetzt ist.

Zudem hat die Bürgermeisterin am 3. April 2014 eine Resolution an die Landesregierung geschickt, die beantragt, dass nicht das Landesgesetz, sondern das Bundesgesetz greifen soll. Dieses würde dann bedeuten, dass die Prüfungen in privaten Haushalten nicht erforderlich sind. Was ist aus dieser Resolution geworden?