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13.07.2008 | 17:58 Uhr

IM GESPRÄCH. Schützenpräsident Udo Berning über seine Arbeit und die Bedeutung des Vereins.

Präsident Udo Berning.

HAMMINKELN. Seit Februar ist er Präsident der Männerschutzen in Hamminkeln: Udo Berning. Warum er das Amt angenommen hat und wieso er in diesem Jahr für seinen (gestrigen) Geburtstag keine Zeit hatte, erzählte er der NRZ. Der 49-jährige Bausachverständige der Finanzverwaltung Wesel hatte mit dem Schützenfest genug um die Ohren. So ein Amt funktioniert nur, wenn die Familie dahintersteht, versichert Berning. Zwei bis drei Stunden Freizeit pro Tag gehen vorm Schützenfest schon mal drauf. Berning hatte bis zu seinem Präsidentenamt den stellvertretenden Vorsitz der Sportschützen "Admiral von Lans" inne. Beide Ämter zusammen gehen nicht, selbst das eigene Schießen zu Trainingszwecken fällt nun häufiger aus, als es dem Präsidenten lieb ist. "Das Schützenwesen ist schon wichtig für einen Ort", findet er.

Überraschende Veränderungen erwarten den 370 Mitglieder starken Verein in der Zukunft zwar nicht, doch der Umzug des Festplatzes zum neuen Sportplatz am Mühlenrott wirft seinen Schatten voraus. "Ich habe eine gute Truppe hinter mir", hat Berning rasch nach seinem Amtsantritt gemerkt. "Hoffentlich sind meine Jungs auch mit mir zufrieden", und meint damit nicht etwa eines seiner drei Kinder. Der zweite Vorsitzende Dieter Vorholt und Oberleutnant Harald Berning bestätigten ihre Zufriedenheit umgehend.

Seit 1994 ist Berning im Verein und war von 2004 bis zu seiner Wahl Schriftführer. (sts)

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