Weseler Rat einstimmig für die Sparkassen-Fusion

Umbau bei den beiden großen Sparkassen: Verbands-Sparkasse Wesel und Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe.
Umbau bei den beiden großen Sparkassen: Verbands-Sparkasse Wesel und Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Eigentlich sollte das Thema nicht öffentlich abgehandelt werden, doch schließlich wanderte es in den öffentlichen Teil des Weseler Rats.

Wesel..  Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Häfemeier musste keine große Überzeugungsarbeit mehr leisten. Die Mitglieder des Weseler Rats sind bereits von der anstehenden Fusion zwischen der Verbands-Sparkasse Wesel und der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe überzeugt, so dass am Ende ein einstimmiger Beschluss steht.

SPD-Fraktionschef Ludger Hovest hatte eingangs betont: „Bei der Sparkasse ist noch nie ein Bürger beschissen worden.“ Nun werde in den nächsten Jahren ein Premium-Institut am rechten Niederrhein geschaffen, das eine wohnortnahe Versorgung mit Krediten gewährleiste. In Zukunft werde der Wesel-Standard gelten, was eine korrekte und solide Kundenberatung sowie eine korrekte und grundsolide Kreditvergabe beinhalte. Man könne guten Gewissens und frohen Herzens zustimmen. Das bestätigte auch CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Linz, der von einer historischen Chance sprach. Bernd Reuther (FDP) ging auf die etwaige Verunsicherung bei der Belegschaft und bei den Kunden ein. Letztere sollen nach den Sommerferien im Rahmen einer Aufklärungskampagne mehr über die Fusion erfahren. Mit Blick auf die Mitarbeiter kündigte Häfemeier keine radikalen Umwälzungen an. Gleichwohl werde es Veränderungen geben. Der Arbeitsplatz könne demnächst ein anderer sein, aber wer sich darauf freue, werde auch kein Problem haben. Die Dinslakener Kollegen seien froh, dass sie nun wüssten, wo sie hingehörten, und die Weseler Mannschaft habe die Situation gut aufgenommen.