Weseler (39) verwüstete Wohnung des Nachbarn
11.08.2009 | 18:49 Uhr 2009-08-11T18:49:00+0200
Wesel. Lauter Straßenverkehr kann nerven. Im Falle des 39-jährigen Dieter B. (Namen geändert) tat er dies anscheinend so sehr, dass er kurzerhand einen Brandsatz baute und diesen auf die Straße vor seiner Wohnung in Richtung Autos warf.
Zumindest legt ihm das die Staatsanwaltschaft zur Last. Deshalb und wegen des Vorwurfs, bei seinem Nachbarn eingebrochen zu haben, musste sich der Mann gestern vor dem Strafrichter verantworten.
Im Februar soll B. in die Nachbarwohnung von Frank S. eingebrochen sein, um dort mit einem Radmutterschlüssel mehrere Möbel, darunter ein Glastisch, ein Fernseher und eine Dunstabzugshaube, zu zertrümmern. Während er die Sache mit dem Brandsatz abstritt, räumte der Angeklagte den Einbruch und die Verwüstung ein. Der Nachbar, ein ehemaliger Mitarbeiter B.'s, sei dafür verantwortlich, dass seine Firma pleite ging und er selbst nun von Hartz IV leben müsse, sagte der 39-Jährige zu seinem Tatmotiv.
Freiwillig in die Psychiatrie
Immer wieder werde er von S. schikaniert. Autos und Fahrräder seiner Kinder habe der Nachbar beschädigt. „Aus Angst, dass ich irgendwann durchdrehe und mich ihm gegenüber nicht mehr unter Kontrolle habe, habe ich mich sogar in die Psychiatrische Klinik in Dinslaken einweisen lassen”, erzählte der Angeklagte. Drei Wochen wurde er dort stationär behandelt.
Zu einem Abschluss kam die Sache gestern nicht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Verhandlung ausgesetzt. Richter Dr. Andreas Kunze will erst einmal mit der behandelnden Ärztin der Psychiatrischen Klinik sprechen. Erst dann wird er entscheiden, ob es zu einer Begutachtung des Angeklagten oder doch zu einer weiteren Beweisaufnahme kommt.
Bevor es soweit ist, eskalierte die Situation gestern beinahe weiter: Nach dem Ende der Verhandlung duellierte sich B. mit einem Zeugen auf dem Gerichtsflur verbal derart heftig, dass der Richter per Notrufknopf Wachtmeister zur Schlichtung herbeirief.
09:30
Hallo NRZ
Heute schon die RP gelesen?
Dieter B. ???( Name geändert)
Es ist nur noch albern!
21:03
Ich hatte bis vor einem Jahr Bekannte am Kornmarkt wohnen. Ich habe den Kornmarkt-Ballermann-Lärm abends mit den Tischen draussen mehrfach aus der Sicht eines Mieters erlebt. Die Freunde haben inzwischen kleine Kinder und wohnen wegen dem Lärm in Lackhausen. Aber ich habe mich aber oft gefragt, warum sich die Mieter das einfach so gefallen lassen und es hätte mich nicht gewundert wenn da einer mal recht fett Amok gelaufen wäre. Unter diesem Gesichtspunkt muss man die Sache auch betrachten und es gibt bestimmt Plätze in der Stadt die sich wunderbar für einen Großen Outdoor-Biergarten eignen und Wohnhäuser weiter weg sind. Hier könnte so mancher gutwillige Politiker seine Kreativität unter Beweis stellen!
19:47
und dann gibts da immer noch eigennützige politiker in wesel die den anwohnern am kornmarkt noch mehr lärm und noch mehr events zumuten wollen...wohin das führt sieht man ja hier. ich denke es ist nur eine der zeit das da mal einer voll durchdreht und ein gemetzel hinterlääst. nur dann will es wieder kein POLITIKER die verantwortung dafür übernehmen!