Weit über 5000 Mitglieder
01.11.2009 | 18:19 Uhr 2009-11-01T18:19:00+0100
Hamminkeln. Das Grün der Schützenuniformen überwog am Freitagabend beim traditionellen Empfang der Hamminkelner Schützenvereine im Ratssaal durch Bürgermeister Holger Schlierf.
Zudem blinkten und blitzten im Licht der Kerzen auf den Rathaustischen Orden und Diademe der amtierenden Königinnen und Könige von 17 Abordnungen.
Es handelte sich um den 13. Empfang im Rathaus seit 1997. Der verstorbene Bürgermeister Heinrich Meyers war es, der damals die Damen in festlicher Garderobe und die Schützen in Uniformen ins Rathaus eingeladen hatte.
Guter
Zusammenhalt
Insgesamt zählen heute 5420 Mitglieder zu den Hamminkelner Schützenvereinen beziehungsweise -bruderschaften. Eine Wand des Saales war geschmückt mit den Fahnen der zum Teil schon seit über 400 Jahren existierenden Gruppierungen.
Bei der Vorstellung und der Begrüßung hatte Bürgermeister Holger Schlierf einiges zu erzählen: So hielt das amtierende Stadtschützenpaar aus Dingden-Berg, Wilhelm Willing und Annette Schlebes nach 2007 und 2008 nun schon zum dritten Mal Einzug ins Rathaus. Den guten Zusammenhalt bei den Brüner Schützen unterstrich Schlierf vor allem mit Blick auf den Unfall eines Mitglieds der Jungschützen. Deshalb war die Inthronisation verschoben worden. Von den Dingdener Jungschützen kam übrigens das jüngste Schützenkönigspaar: Fabian Maibom und Carolin Blomen sind 19 beziehungsweise 16 Jahre alt.
Die Festrede von Ulrich Ingenbold, Leiter der Musikschule Hamminkeln, beeindruckte die Schützen. Er referierte über die gerade in Hamminkeln angelaufene Aktion „Jedem Kind ein Instrument” und warb dabei um Paten, Sponsoren oder Spender. Und zum Nachdenken zitierte er: „Ein Leben ohne Musik wäre ein Irrtum” und „Wer Musikschulen schließt, gefährdet die öffentliche Sicherheit.”
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