...wat kann et noch Schöneres gewen...?

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Hamminkeln..  Wenn eine Sitzung seit 40 Jahren gefeiert wird, muss sie wahrhaftig gut sein. Und das trifft auf den Karneval der kfd in Mehrhoog auf jeden Fall zu. Mit lustigen Tänzen, Sketchen zum Schmunzeln, vor Elan sprühenden Büttenreden und einer großen Portion Selbstironie begeistern die Frauen der kfd. Bei ihren Sitzungen steht das exzellente Programm im Vordergrund, das Jahr für Jahr immer mehr Frauen (und samstags auch Männer) begeistert.

Frauen der ersten Stunde

Zum 40-jährigen Jubiläum waren die Frauen der ersten Stunde als Ehrengäste geladen. „Ihr habt eine gute Basis hergestellt, auf der unsere Karnevalsveranstaltungen aufbauen konnten“, bedankte sich Annette Flaswinkel bei den Gründerinnen und langjährig aktiven Frauen. Gleichzeitig bat sie: „Seid nicht ganz so streng mit uns!“ Denn das heutige Programm unterscheide sich wohl doch etwas von den ersten Sitzungen in den 70er Jahren. Ihre Mutter und ehemalige Chefin der bunten Karnevalstruppe Käthe Hegmann nahm alle Sorgen: „Wir sind stolz, dass wir eine so tolle Truppe haben und Ihr das so gut weiterführt.“

In diesem Sinne blieb am Mittwochabend im buntgeschmückten Saal Pollmann wohl kaum ein Auge trocken. Cowgirls, Hippies, Teufel, Igel und Indianer kamen aus dem Lachen kaum heraus. Dass Stoffpuppen nicht nur Kindertheater bedeuten, bewiesen Steffi Seidel, Lena Kraayvanger und Britta Böing. Sie ließen Frosch, Maulwurf und Eisbär zum Leben erwecken. Auf einem Eisberg sitzend kommentierten sie ganz trocken den Untergang der Titanic: „Ja, dat Ding geht unter!“

Begeistert sangen alle Frauen das Lied auf ihr Dorf mit: „Mehrhoog, minne Heimat, van den Himmel Stäck, wat kann et noch Schöneres gewen.“