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Was wird aus dem Mehrgenerationenhaus?

19.05.2010 | 17:16 Uhr

Wesel.Ein Ort der Begegnung für alle soll das im März 2007 gestartete Mehrgenerationenhaus am Birkenfeld sein, für das Schepersfeld und darüber hinaus. Ende kommenden Jahres aber läuft die Finanzierung aus.

Angesichts der klammen Kassen auf allen Ebenen sei das eine sehr belastende Situation, sagt Leiterin Anne Oberdorfer. „Wesel kann diese Kosten nicht übernehmen“, kündigte Bürgermeisterin Ulrike Westkamp an, obwohl sie das Haus und seine Ziele unterstütze.

Das „Zukunftsprojekt“, so Anne Oberdorfer über die Einrichtung des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF), spreche nicht nur bestimmte Gruppen an. Beim gemeinsamen Singen oder Handarbeiten würden „Grenzen aufgeweicht“, zwischen Jüngeren und Älteren, Behinderten und Nichtbehinderten, entstünden vielfältige Kontakte, werde gegenseitig Hilfe geleistet. Ein Kommunikationszentrum solle das Mehrgenerationenhaus für den Stadtteil sein und zunehmend werden, aber auch ein Modell für die gesamte Stadt und das Umland.

Bund, Land, Kreis, Stadt werden angesprochen, aber man sinne auch über neue Formen nach, etwa eine Kostenverteilung auf mehrere Schultern. Eine halbe Stelle ist zu finanzieren, „die Sachkosten können wir gut selbst erarbeiten“, so die Leiterin. „Mit 40 000 Euro wären wir total glücklich, mit 25 000 könnten wir zur Not auskommen.“

NRZ Wesel

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