Warnung vor Sanierungsstau an städtischen Gebäuden

Wesel..  Anita Timmreck warnte gestern im Ausschuss für Gebäudeservice vor einem „Sanierungsstau“, wenn im kommenden Jahr nur die allernötigsten Einzelmaßnahmen an städtischen Gebäuden durchgeführt würden. Doch auch die Fachbereichsleiterin für den Gebäudeservice musste erkennen, dass es wegen des Einfrierens des Budgets so kommen wird, dass nur die als „Priorität A“ eingestuften Einzelmaßnahmen umgesetzt werden können. Diese sind mit einer Summe von knapp 2 Millionen Euro angesetzt. Natürlich könne es noch zu Verschiebungen in der Priorisierung kommen, doch dass Maßnahmen der Kategorie C, bei denen langfristiger Substanzverlust oder optische Mängel behoben werden, im kommenden Jahr in Angriff genommen werden, scheint ausgeschlossen.

Vielleicht kommt aber ja Geld in die Stadtkasse durch den Verkauf von Gebäuden – für die bald geschlossene Ellen-Key-Schule sowie die Objekte an der Memeler Straße 4 sowie am Herzogenring 36 werden noch Interessenten gesucht.

Zu Beginn der Ausschuss-Sitzung hatte Wesels Wachleiter Wilhelm Klump aus Sicht der Polizei das „Gütersloher Modell“ einer besseren Gebäudekennzeichnung vorgestellt – aus Sicherheitsgründen für Polizei und auch die Rettungsdienste. Kostenpunkt: etwa 70 000 Euro für alle Schulen in Wesel. Vor allem die größeren Schulen wie Gesamtschule, Andreas-Vesalius-Gymnasium, Konrad-Duden-Gymnasium, Realschule Mitte und auch das Berufskolleg seien für schulfremde Personen unübersichtlich, erklärte Klump.

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