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Energiebericht

Vorbereitung auf die Zukunft

10.02.2012 | 18:14 Uhr

Hamminkeln.Auch wenn die Politik die Verwaltung „zum Jagen getragen hat“, so lege er trotzdem stolz den Energiebericht 2010 vor, verkündete Bürgermeister Holger Schlierf.

„Vielleicht brauchten wir den Anschub, aber wir haben mit eigenen Mitteln gearbeitet und da steckt viel Herzblut drin.“ Die Fraktionen zeigten sich im Betriebsausschuss zufrieden mit dem 171-seitigen Werk, das Aussagen über den Verbrauch von Strom, Wasser und Gas bei den kommunalen Immobilien macht.

Zwar sollte man nicht die eigene Arbeit loben, doch der Bürgermeister wollte im Fall des Energieberichtes eine Ausnahme machen. Schließlich sei die Zusammenstellung ohne externe Hilfe zustande gekommen. „Eine hervorragende Information über die städtischen Gebäude“, urteilte Johannes Flaswinkel (Grüne).

Im Energiebericht werden die Verbrauchswerte der städtischen Liegenschaften aufgelistet. Außerdem gibt es einen Vergleich mit etwa 60 anderen Kommunen, den die Gemeindeprüfungsanstalt vorgenommen hat. Daraus geht hervor, dass bei der Wärmeenergie die Stadt Hamminkeln mit ihren Gebäuden zu den besten zwölf Gemeinden gehört. Beim Stromverbrauch liegt die Stadt besser als der Mittelwert und der Wasserverbrauch wird als sparsam ausgewiesen. Auf diesen Werten werde man sich aber nicht ausruhen, versicherte Betriebsleiter Thomas Dreier dem Ausschuss. Vielmehr ergeben sich durch den Energiebericht Handlungsbedarfe, um mit gezielten Maßnahmen energetische Verbesserung an Gebäuden vorzunehmen.

Ein solches Gebäude ist für Josef Overkamp (CDU) der Kindergarten in Loikum. Hier müssten dringend Sanierungen beispielsweise an den Fenstern vorgenommen werden. Gerade erst habe die Leiterin der Einrichtung schon wieder eine größere Menge Heizöl ordern müssen. Dort müsse energetisch etwas getan werden, räumten Dreier und Josef Buß vom städtischen Gebäudemanagement ein. Ziel sei es, die Heizkosten um die Hälfte zu minimieren. Die Maßnahmen würden allerdings erst zur nächsten Heizperiode wirksam. „Rückstellungen sind im Haushaltsplan auch schon gebildet worden“, merkte Jörg Adams (SPD) an.

Bis zur Aufstellung des Haushaltes 2013 will das Gebäudemanagement alle erforderlichen Sanierungsempfehlungen und eine Prioritätenliste vorlegen.

Margret Brüring

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