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Von allem ein bisschen

12.05.2011 | 17:25 Uhr
Von allem ein bisschen
Milford Sound aus Goch.

Wesel.Die Band Milford Sound aus Goch hat nicht nur einen festgelegten musikalischen Stil in ihrem Repertoire .

Wer auf die Frage „Welche Musik hörst du?“ antwortet: „Ach, eigentlich alles, von allem ein bisschen“, ist bei Milford Sound an der richtigen Adresse. Gerrit, Tom, Alexander und Bastian aus Goch haben keinen festgelegten, klaren Stil und stehen absolut hinter dem Konzept, das andere Bands vielleicht als Makel verstehen würden. „Wir vier haben einfach alle unterschiedliche Musikgeschmäcker. Das geht von Klassik über Metal bis hin zu Indie, und das alles fließt mit in unser Programm ein“, sagt der 17-jährige Alexander.

Sie kennen sich
aus der Schule

Die Jungs kennen sich aus der Schule. Gitarrist Tom und Schlagzeuger Alexander experimentierten mit Kurzfilmen und kreierten die passende Musik zu den Bildern. Als Milford Sound spielen sie seit vier Jahren zusammen. Milford Sound ist der Name einer Bucht in Neuseeland. Die Band empfand ihn als passend für ihren Sound, der keinem genauen Genre zuzuordnen ist.

Die erste EP „living room“ nahmen die Band-Mitglieder zwei Jahre nach der Gründung in Eigenregie auf. Gerade ist das erste Album in Arbeit. Erscheinen soll es noch in diesem Jahr. „Es wird ein Konzeptalbum. Die Lieder erzählen im Gesamten eine Ge­schichte“, so Alexander. Milford Sound sehen sich heute als ernstere Band. „Wir sind anspruchsvoller geworden, arbeiten mit Synthesizern und Klavier.“

Als Gewinner des Förderband-Wettbewerbs ergatterten die Musiker einen Auftritt um 17 Uhr auf der Seebühne, und hier wollen sie ihr breites Spektrum an Musik-Stilen präsentieren. „Es wird das An­spruchsvolle, Psychedelische zu hören geben, aber auch die flotten peppigen Indie-Nummern“, verrät der Schlagzeuger. Die Jungs freuen sich auf „gute Stimmung und einen tollen musikalischen Tag mit den anderen Bands“, versprechen „keine Langeweile“ und das, obwohl ihnen eine ausgefallene Bühnenshow nicht wichtig ist: „Wir konzentrieren uns eben eher auf die Musik.“

Die Idee des Um­sonst & Draußen-Festivals ge­fällt den vier Gocher Musikern. „Es ist löblich. Zum einen wird Bands eine Plattform geboten, vor großem Publikum aufzutreten, zum anderen wird die Musik für jeden zugänglich gemacht, da es keine teuren Ticket-Preise zu zahlen gibt.“

Anna Blaswich

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