Volkslieder und Modernes

Die Pils'n Buam trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei.
Die Pils'n Buam trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Der MGV Eintracht Schermbeck lud zum traditionellen Pfingstfest auf den Rathausplatz ein.

Schermbeck..  Zum traditionellen Pfingstfest hatte der MGV Eintracht am Sonntag auf den Rathausplatz geladen. „Petrus lässt uns nicht im Stich“, meinte Pressesprecher Dr. Wolfgang Kimpenhaus und spielte damit auf den Sturm an, der den Herren im vergangenen Jahr an gleicher Stelle ein Zelt zerstörte, zum Glück aber niemanden verletzte. Diesmal ließen es sich die Organisatoren, die Gastgruppen und die Besucher ungestört gut gehen.

Moderator und MGV-Sänger Bernd Ewald eröffnete das Fest, übernahm die Moderation und erläuterte die einzelnen Beiträge des Programms. Mit bewährten Liedern startete der MGV unter Leitung von Walter Buß in den Tag. Die neuen Lieder werde es zum Jubiläum Ende August geben, so Kimpenhaus. Rund 25 Stimmen bot der Chor auf, der bereits am Samstagmittag die Aufbau-Arbeiten gestartet hatte. „Um neun Uhr abends ist hier wieder alles weg“, beschrieb er den technischen und anstrengenden Aufwand, der den Besuchern des Festes verborgen blieb.

Der Chor der Gesamtschule Schermbeck unter Leitung von Kristina Baf-Goral war am Sonntag erstmals mit seinen Liedern beim Pfingstfest dabei; der Verein möchte den Kontakt mit den Jugendlichen gerne fortführen. Der MGV aus dem Nachbardorf Gahlen trat ebenfalls auf, mit drei Liedern auch zusammen mit den Schermbecker Sängern. Den „Fliegermarsch“ und „Sierra Madre“ sangen beide Chöre zum Abschluss des Festes gemeinsam. Als Solistin des Tages bewies Katharina Schriefers, Tochter des MGV-Sängers Roland Schriefers, erneut ihr Können.

Zuvor hatten die Zuhörer dazu Gelegenheit. „Das möchten wir forcieren“, sagte Kimpenhaus über den Ansatz des Vereins, alle Besucher zum Mitsingen einzuladen. Überwiegend Volkslieder standen dabei auf dem Zettel, so etwa „Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder „Hoch auf dem gelben Wagen“. Mit „Take Me Home Country Roads“ war auch ein moderneres Lied dabei. Der Versuch, weitere Gruppen wie den Frauenchor „bella musica“ oder die Kirchen-Band „Drachenschorsch“ für das Fest zu gewinnen, scheiterte an den Urlaubsplänen vieler Musiker, so der Pressesprecher.

„Hier trifft man sich“, sagte Kimpenhaus über die lockere Atmosphäre des Festes, das ohne den festen Rahmen eines Konzertes auskommt. Premiere hatten dabei die leuchtend blauen Polo-Shirts des Vereins und der Jubiläums-Sekt, den der MGV erstmals anbot. Den Mosel-Riesling haben sich die Herren zum 150-jährigen Vereinsbestehen besorgt, das am letzten August-Wochenende gefeiert werden soll. Das Programm steht, dazu gehört am Samstag auch ein Umzug durch die Gemeinde von der St. Ludgerus-Kirche über die Mittelstraße zum Festzelt. Nur so viel: Mehr als 20 Gastvereine erwarten die Sänger dazu.