Viel Platz für 25 „Mäuse“

Wesel..  Längst herrscht in der „Mäuse-Gruppe“ der Evangelischen Kindertageseinrichtung Friedenskirche Tag für Tag ein reges Treiben. Die einen „Mäuse“ sitzen auf der tiefen Fensterbank und betrachten die Tiere und das Wetter draußen, die anderen amüsieren sich beim Schaukeln, forschen oder ruhen sich in der Kuschelecke aus. Kurz vor Weihnachten ist der Anbau, in dem die Erweiterungsgruppe mit 25 zusätzlichen Plätzen für Mädchen und Jungen über drei Jahren untergebracht ist, fertiggestellt worden. Am Sonntag, 8. Februar, werden die Räume nun auch offiziell eingeweiht und vorgestellt. Die Evangelische Kirchengemeinde lädt um 14 Uhr zu einem Gottesdienst in die Friedenskirche ein. Im Anschluss steigt ein buntes Fest in der Kita.

Auf Wunsch der Stadt Wesel erweiterte die Evangelische Kirchengemeinde die Feldmarker Kinder­tageseinrichtung. Der Bedarf dafür sei da, sagt Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. Vor allem in der Feldmark, wo in jeder der drei Einrichtungen eine zusätzliche Gruppe entsteht. Durch die Schaffung attraktiver Kindergartenplätze etabliere sich Wesel als familienfreundliche Stadt, ergänzt der neue Erste Beigeordnete und zuständige Dezernent Daniel Kunstleben. Die Kosten für den Anbau in Höhe von 410 000 Euro trug die Stadt, die Planung übernahm Architekt Fred Störmer.

Mit hellen Räumen, die den ganzen Tag mit Tageslicht durchflutet sind, Holzböden, bedarfsgesteuerten Lüftungen und einem einladenden Raumgefüge gestaltete Störmer auf 162 Quadratmetern ein Ambiente, in dem sich die Kinder, aber auch Mitarbeiter und Eltern wohlfühlen sollen. Neben dem Gruppenraum und Nebenraum sind auch der Flur mit Garderobe, Sanitärräume, das Büro für die Einrichtungsleitung und der Eingangsbereich neu gestaltet worden.

Ins Amt eingeführt

Das neue Büro hat Stefanie Kaldewey bezogen, die im Gottesdienst am Sonntag als neue Leiterin der Kindertagesstätte eingeführt wird. Die 26-Jährige lebt in Oberhausen und ist frisch verheiratet. Sie leitet die Einrichtung schon seit Anfang 2013 kommissarisch und seit September 2014 offiziell.