Vertreibung der Krähen geht weiter

Wesel..  Drei Jahre soll die Umsiedlung der Büdericher Saatkrähen dauern – das im vergangenen Jahr begonnene Projekt soll jetzt in die zweite Phase gehen, teilt der ASG mit. Wie mehrfach berichtet, ist Ziel der Aktion, die Vögel aus dem Büdericher Dorf in den Außenbereich umzusiedeln.

Grundlage für diese Aktivitäten ist eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung des Kreises Wesels, die bis zum 31. Dezember 2016 gültig ist, denn Krähen stehen unter Schutz. In enger Abstimmung mit dem federführenden Fachbereich 1 der Verwaltung und dem niederländischen Verhaltensbiologen Diederik van Liere wird der ASG daher am 17. Februar an den vier Bäumen am Marktplatz die Jungtriebe so zurückschneiden, damit sie keine potenziellen Niststellen bilden.

Darüber hinaus werden Mitarbeiter des ASG vom 15. Februar an wieder damit beginnen, im Bau befindliche Nester im Ortskern zu beseitigen. Dabei sei man auch auf Meldungen von Anwohnern angewiesen. Wer im Büdericher Dorfkern Krähen beim Nestbau beobachtet, wird gebeten, das dem ASG zu melden, Rufnummer 0281/163930. Ziel des Projektes ist es, dass die Vögel nach drei Jahren von sich aus Nistplätze im Außenbereich wählen und nicht mehr eigens vertrieben werden müssen.