Umsiedlung der Krähen, Phase zwei

Wesel..  Die Umsiedlung der Büdericher Saatkrähen, die auf dem Marktplatz als störend empfunden wurden, geht in ihre zweite Phase. Der städtische Betrieb ASG schnitt nun die Jungtriebe an den vier Platanen so zurück, dass in den Bäumen keine Nester mehr gebaut werden können. „Unsere Mitarbeiter sind Fachleute. Deswegen haben wir keine Befürchtungen, dass die Bäume durch den jährlichen Schnitt eingehen könnten“, sagt Doreen Bonnes, stellvertretende Geschäftsführerin des ASG.

Neben den Arbeiten am Marktplatz hat der Betrieb für Abfall, Straßen und Grün eine sogenannte „Krähenbereitschaft“ eingerichtet, die sich täglich im Büdericher Dorfkern nach neuen Nestern umschaut und sie gegebenenfalls beseitigt. Der ASG setzt dabei auch weiterhin auf die Mithilfe von Anwohnern, die unter der Rufnummer 0281/163930 Nestbauten melden können. „Derzeit ist es aber sehr ruhig“, stellt Doreen Bonnes fest. „Das Projekt läuft gut“, so die Geschäftsführerin.