Thomas Neu führt die CDU in Brünen

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Hamminkeln..  Eine neue Zeit bricht für den CDU-Ortsverband Brünen an. Bei ihrer Mitgliederversammlung im Landgasthof Majert legte Wolfgang Hüsken sein Amt als erster Vorsitzender nach 18 Jahren nieder. Er werde versuchen, in dessen Fußstapfen zu treten, sagte sein Nachfolger Thomas Neu. Der 43-jährige Brüner Landwirt ist Ratsmitglied und war zuvor Hüskens Stellvertreter. Mit 22 von 24 Stimmen wurde er gewählt.

Von „großen Fußstapfen“, sprach auch der Hamminkelner CDU-Vorsitzende Norbert Neß. Er lobte Wolfgang Hüsken als stets besonnen, mit klaren Prinzipien und einem großen Erfahrungsschatz. Ein „Menschenfischer“ sei er gewesen. Er habe „nicht nur Politik im Rathaus gemacht, sondern auch an die Theken dieser Stadt gebracht“.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Wilhelm Kleine-Besten aus Marienthal gewählt – wie der Vorsitzende Landwirt und Ratsmitglied. Stefanie Schulten-Borin, zuvor noch Beisitzerin, wurde als Beisitzerin wieder gewählt und zugleich neue Schriftführerin. Als Beisitzer bestätigt wurden Elisabeth Essing, Daniel Hartmann und Walter Ophey. Neu hinzu kamen Frank Ellgring, Meike Kullmann, Charlotte Quik sowie Bürgermeister-Kandidatin Roswitha Bannert-Schlabes.

Mit 99 Mitgliedern stellt der Ortsverband Brünen knapp ein Viertel aller Mitglieder des Hamminkelner CDU-Stadtverbandes. Auch die Brüner hätten einen Mitgliederschwund, sagte Hüsken bei seinem letzten Auftritt als Vorsitzender. Das gehe allen Volksparteien so. Erfreulich sei ein „solider Kassenbestand“.

Die Bilanz der Ratsmitglieder nach der jüngsten Kommunalwahl fiel positiv aus. Die Förderung für einen Jugend-Sportplatz sei auf den Weg gebracht, und die Brüner Grundschule sei dank zusätzlicher Schüler aus Weselerwald und Dämmerwald voraussichtlich über längere Zeit gesichert. Wilhelm Kleine-Besten wies auf die Pläne für Marienthal hin, bei Veranstaltungen Tempo 30 und dauerhaft Tempo 40 einzuführen.

„Wie lange müssen wir noch mit diesem Provisorium leben?“, lautete eine Frage zum Thema Brücke am Hanßemannsweg, die hauptsächlich dem landwirtschaftlichen Verkehr in Marienthal zugute kommen soll und seit 2008 sanierungsbedürftig ist. Eigentlich sollten 40 Tonnen hinüber rollen dürfen, doch da sie nicht gründlich saniert wird, ist die Belastung seit sieben Jahren auf fünf Tonnen beschränkt, so dass die Landwirte rund fünf Kilometer lange Umwege durch den Marienthaler Dorfkern fahren müssen. Regelmäßige Reparaturen lösen das Grundproblem nicht und schränken ihre Nutzung zusätzlich ein. „Wir bleiben dran“, versprach Roswitha Bannert-Schlabes. Eine Sanierung kann voraussichtlich frühestens im Rahmen des neuen Wirtschaftswege-Konzeptes erfolgen.

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