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Teurer Winter

11.02.2009 | 18:55 Uhr

Der Kreis Wesel verzeichnet bereits Ausgaben von 66 800 Euro für den Streudienst. In den Vorjahren war's viel weniger.

Der bisherige Winter hat bereits für Rekorde gesorgt: 300 Tonnen Salz und 100 Tonnen Sole hat der Winterdienst des Kreises Wesel für die 166 Kilometer Kreisstraßen und 136 Kilometer Radwege bereits verbraucht. Das verursacht Kosten von 66 800 Euro. Zum Vergleich: 2008 hat der Verbrauch für den kompletten Winter 21 386 Euro gekostet, 2007 gar nur 11 920 Euro.

Während der jüngsten Sitzung des Kreisbauausschusses hob der Technische Dezernent Hans-Joachim Berg die besondere Problematik zur Zeit des massiven Schneefalls und schneller Eisbildung im Januar hervor. Man habe nicht auf allen Straßen gleichzeitig sein und dies verhindern können, so Bauhof-Leiter Franz Jansen zu öffentlichen Kritik am Räumdienst.

Unter acht Grad wirkten Salz und Sole nicht mehr. „Die Dienste haben fast Übermenschliches geleistet”, lobte Heinz-Peter Kamps (CDU).

Der Bauhof-Standort Alpen habe sich in dem Zusammenhang ebenso bewährt wie die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Weseler Betrieb ASG, sagte Jansen. Daniela Schwitt (SPD) forderte weitere sinnvolle Kooperationen und nannte es unverständlich, dass der Winterdienst für Büderich und Ginderich nicht von Alpen übernommen werde. „Wir sind dabei, neue Kooperationen einzugehen”, so Berg. Aber dem seien Grenzen gesetzt: in technischer Hinsicht (etwa Ladeumfang für Salz), aber auch aufgrund finanzieller Forderungen. (jo)

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