Stadt sucht Wohnungen für Asylbewerber

Hamminkeln..  Die Arbeitsgruppe, die sich am vergangenen Montagabend getroffen hat, um über die Unterbringung der Asylbewerber in Hamminkeln zu sprechen, hat bereits einige Entscheidungen getroffen. Zum einen habe man die Flächen in der Stadt, die als Standorte für Unterkünfte in Frage gekommen seien, von insgesamt 38 auf mittlerweile 24 reduzieren können, sagte Verwaltungsvorstandsmitglied Jürgen Palberg gestern im Gespräch mit der NRZ. So habe man alle Flächen gestrichen, die rein planungsrechtlich zulässig seien, eine realistische Umsetzung aber nicht zuließen. Die Flächen nannte Palberg zwar nicht im Einzelnen, führte aber als Beispiel das Gelände des Schlosses Ringenberg an, das ebenfalls von der Liste gestrichen wurde.

Bei ihrer Standortsuche möchte sich die Arbeitsgruppe zum einen auf passende kleinere Grundstücke für Gemeinschaftsunterkünfte konzentrieren und zum anderen weiterhin nach Mietwohnungen im Stadtgebiet schauen.

Nächstes Treffen am 23. Februar

Den Anfang hatte die Verwaltung bereits am vergangenen Freitag gemacht und sich mit Eigentümern getroffen, die gewillt sind, ihre Wohnungen bereitzustellen (wir berichteten). Von den fünf Einheiten werde man nun zwei Wohnungen im Ortsteil Mehrhoog mieten, um sie für Familien bereithalten zu können, sagte Palberg weiter. Damit habe man gemeinsam mit den gängigen Unterkünften Belenhorst, Lankerner Schulweg und Hooge Heide bislang insgesamt 40 freie Plätze zur Verfügung. Bis zum Sommer könnten weitere Wohnungen hinzukommen. Man werde jetzt den Wohnungsmarkt sondieren und nach Unterkünften suchen, die so zugeschnitten seien, dass man notfalls auch zwei Familien dort unterbringen könnte. Am 23. Februar trifft sich die Arbeitsgruppe erneut.