Stadt soll hart durchgreifen

Wesel..  Die Weseler Plakatordnung soll nicht nur aktualisiert, sondern auch eingehalten werden. Darauf drängt die SPD in einem Antrag an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. Demnächst sollen Geldbußen bis zu 10 000 Euro fällig sein - bislang war immer noch von 10 000 D-Mark die Rede. Im Wiederholungsfall wäre gar eine Verdoppelung des Betrages möglich. Fraktionschef Ludger Hovest weiß, dass vor allem zwei Plakatierer in Wesel aktiv sind. Sie sollen durch das harte Durchgreifen die Lust an ihrer Tätigkeit verlieren.

Momentan führe der Beigeordnete Klaus Schütz Gespräche mit Besitzern privater Flächen, wo oft plakatiert wird. So am Zaun des ehemaligen Baumarktes Praktiker oder des früheren Niag-Busdepots. Die Stadt hofft, dass die Eigentümer ihr eine Generalvollmacht erteilen, um genauso wie bei städtischen Flächen eine kostenpflichtige Abnahme der Plakate vornehmen zu können. Zudem werde zurzeit mit der deutschen Städtereklame verhandelt. Es soll ein Vertrag für mehrere Jahre unterzeichnet werden. Er beinhalte auch Laternenanhänger.