SPD: Lösung finden für Erhalt der Schulsozialarbeit

Kreis Wesel..  Die Schulsozialarbeit zeitigt Erfolge und muss erhalten werden, sagt die SPD-Fraktion im Kreistag des Kreises Wesel. Eine Lösung für die Thematik zu finden hat sie sich vorgenommen, wenn sie am Wochenende ihre Haushaltsberatungen durchführt.

Mit dem Rückzug aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit habe sich der Bund fahrlässig verhalten, so die SPD. Das Land NRW habe zwar einen Beitrag für weitere drei Jahre zugesagt, aber das reiche nicht aus. 40 Prozent der Kosten trägt der Kreis. Die kommunale Ebene könne diese Belastung nicht mehr verkraften, sagt Fraktionsvorsitzender Peter Kiehlmann.

Für das kommende Schuljahr, so der Vorschlag, den die SPD berät, soll die Fortsetzung der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket anteilig aus dem Kreishaushalt finanziert werden - „umlagerelevant“, so die Partei. Parallel müsse eine Lösung mit Bund oder Land gefunden werden, wonach „die örtlichen Schulträger aus eigener Kraft die erforderlichen Eigenanteile aufbringen können“.