SPD für faire Gespräche
10.11.2009 | 18:39 Uhr 2009-11-10T18:39:00+0100
Wesel. Jetzt hat auch die SPD auf die Diersfordter Querelen (die NRZ berichtete) reagiert und der Schlosseigentümerfamilie Beichert einen Brief geschrieben. Die immer wieder auftretenden Differenzen um die Aktivitäten des Heimatvereins verfolge man mit Sorge und Unverständnis, heißt es darin.
Das müsse nicht sein. Die Schlossbesitzer hätten mit vielen hunderttausend Euro öffentlicher Gelder aus der Ruine Diersfordt ein vorzeigbares Schloss gestaltet, der Heimatverein mit viel Eigeninitiative, persönlicher Leistung und öffentlichem Geld den Juwel Eiskeller geschaffen. Dies sei eine Voraussetzung, weit über die Grenzen von Wesel hinaus einen Anziehungspunkt zu schaffen.
Es sei nicht nachvollziehbar, dass Aktivitäten des Heimatvereins durch eine lange Sprachlosigkeit und kleinkarierte Forderungen behindert werden. Familie Beichert müsse großzügige Lösungen ermöglichen, da sonst das ehrenamtliche Engagement des Vereins langfristig zerstört werde. Die Probleme müssten durch fair geführte Gespräche gelöst werden.
Der Heimatverein leistet Hervorragendes
Schließlich leiste der Heimatverein Hervorragendes. Die SPD unterstütze ihn ausdrücklich und erwarte, dass die Arbeit des Vereins auf Dauer problemfrei gesichert werde.
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