Sparkasse: CDU mahnt Besonnenheit an

Hünxe..  Zur aktuellen Sparkassendiskussion meldet sich CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Wefelnberg zu Wort und mahnt Fingerspitzengefühl an, gegenüber den Steuerzahlen und gegenüber den Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse.

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Trotz der „weit verbreiteten und verständlichen Enttäuschung über die schlechten Zahlen“ gelte es nun behutsam abzuwägen, wie es weiter gehen solle. Der Einsatz von Steuermitteln, um die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe zu retten, sei abzuwägen.

Außerdem „muss die Frage beantwortet werden, welche Auswirkungen – positive oder negative – es eigentlich für unsere Gemeinde hat, wenn unsere Sparkasse vor Ort ein Teil der starken Sparkasse Duisburg wird?“ Die CDU-Fraktion werde die Informationsveranstaltung mit dem Sparkassenvorstand nutzen, um ihm „auf den Zahn zu fühlen“.

Wefelnberg lehnt das Vorgehen von EBH-Bürgermeisterkandidat Ralf Lange (die NRZ berichtete) ab. Da Lange in seiner Vita als Beruf Unternehmensberater angebe, will Wefelnberg wissen, ob ihm aus seiner professionellen Praxis eine erfolgreiche Unternehmenssanierung bekannt sei, die zuvor in der Zeitung erörtert wurde, wie er es von der Sparkasse verlange.

Von öffentlichen Darstellungen der Geschäftsstrategie und der Fusionsgespräche halte er ebenfalls nichts. „Wie sollen Kunden und Mitarbeiter ‘ihrer’ Sparkasse weiterhin vertrauen, wenn öffentlich über Stellenabbau und Filialschließungen schwadroniert wird?“, so Wefelnberg.

Er wirft Lange vor: „Hier werden das Kundenvertrauen und die Rettungschancen der Sparkasse für seinen Wahlkampf strapaziert.“ Seinen Kunden würde Lange eine solche Strategie sicher nicht empfehlen, vermutet er.