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Schülerstreich löste Polizeieinsatz aus

18.06.2009 | 18:31 Uhr
Schülerstreich löste Polizeieinsatz aus

Zwei 14-Jährige wollten ein kleines Abenteuer erleben. Also schmiedeten sie den Plan, in ihrer Schule an der Kirchturmstraße zu übernachten. Mit der Polizei haben sie dabei nicht gerechnet.

„Wir haben über die Sache nicht so richtig nachgedacht. Wir wollten halt nur ein kleines Abenteuer erleben.” Schülerin Daniela (Name von der Redaktion geändert) ist immer noch erschrocken über die Folgen ihres spontanen Einfalls: Die 14-Jährige hatte am Mittwoch zusammen mit ihrer gleichaltrigen Freundin den Plan geschmiedet, eine Nacht in ihrer Schule, der Gesamtschule Lauerhaas an der Kirchturmstraße, zu verbringen. Daniela aus Obrighoven: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir einen Polizeieinsatz auslösen würde, der die halbe Nacht lang geht.”

Im Keller der Schule versteckt

Um ihren Plan auszuführen, versteckten sich die Tee-nager im Keller der Schule und ließen sich vom nichtsahnenden Hausmeister einschließen. Daniela: „Wir sind dann hochgegangen und wollten uns einen Platz für die Nacht suchen und in Ruhe miteinander reden.” Vorsorglich hatten die Schülerinnen ihre Handys abgestellt, um nicht von den besorgten Eltern zur Rede gestellt zu werden. Die Eltern hatten sich schon längst auf die Suche nach den Ausreißern gemacht.

Entdeckt wurden die ungebetenen Übernachtungsgäste schon gegen 22.30 Uhr. Daniela: „Plötzlich ging das Licht überall in der Schule an, die Polizei stand vor der Tür und sagte, wir sollten rauskommen oder die Polizei würde die Hund loslassen. Anscheinend hatten wir einen Bewegungsmelder ausgelöst.”

Die Mutter ist ganz schön sauer

Später wurden die Ausreißer dann auf der Polizeiwache „erkennungsdienstlich behandelt” und als klar wurde, dass es sich nicht um Einbrecher handelt, den Eltern übergeben. Danielas Mutter: „Ich war ganz schön sauer. Jetzt bin ich aber froh, dass sie wieder da ist.”

Daniela: „Wir wollen uns hier in der NRZ offiziell entschuldigen. Vor allem beim Hausmeister. Der musste bis vier Uhr morgens aufbleiben, um mit der Polizei noch nachher die ganze Schule abzusuchen.”

Christoph GIRSCHIK

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