Schott möchte sich nun in Ginderich engagieren

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Wesel..  Ein Resümee seiner Amtszeit zog Dr. Heinzgerd Schott während der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands in der Gaststätte Schepers (wir berichteten gestern), bevor er sein Amt als Vorsitzender an Sebastian Hense übergab. Dass die Mitgliederzahlen während der sieben Jahre deutlich zurückgegangen seien, liege in der Natur der Sache. Es handele sich um einen Trend, der bei jeder Partei festzustellen sei. Waren es vor sieben Jahren in Wesel noch weit mehr als 400 Mitglieder, sind es jetzt 370, sagte er.

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2014 freute er sich darüber, dass man die eigene Position nicht nur behauptet, sondern verbessert habe. Dies sei eine hervorragende Leistung. Und noch etwas sagte Schott klipp und klar: „Jeder Kandidat hat hier einen schweren Stand, so lange es in Wesel eine Bürgermeisterin Westkamp gibt.“ Dennoch müsse die CDU wieder „den Bürgermeister von Wesel bekommen“, um die Ziele der Union zu erreichen.

Abschließend lenkte Schott den Blick in die Dörfer. „Wir brauchen starke Ortsvereine.“ Lange seien beispielsweise keine Signale aus Bislich gekommen, was sich geändert habe. Und für Büderich hatte er ein Lob parat. Seit der kompletten Neuaufstellung dort, bewege sich einiges. Da bestehe in Ginderich noch Nachholbedarf. Doch es kann nur besser werden. Denn dort - in seinem Wohnort - möchte sich Schott künftig für die CDU engagieren.

Bei den abschließenden Wahlen der Beisitzer gab es folgende Ergebnisse: Michael Stein ist nun für die Öffentlichkeitsarbeit des Stadtverbands zuständig, Pascal Szycowiak für die Organisation, Matthias Türmer für Arbeitnehmerfragen, Daniela Staude für Frauenfragen, Madeleine Wienegge für Jugendfragen, Andreas Gardemann für Mittelstandsfragen und Karl-Heinz Ortlinghaus für Seniorenfragen. Für die einzelnen Ortsvereine wurden diese Beisitzer gewählt: Reinhold Brands (Wesel), Helmut Conrads (Obrighoven), Richard Wolsing (Flüren), Jan Kerski (Bislich), Michael Nabbefeld (Büderich) und Michael Brinkhoff (Ginderich).