Romanski vom Unternehmer zum Bürgermeister?

Hamminkeln..  „Ich bin überzeugter Hamminkelner. Hamminkeln hat einige Probleme. Ich glaube in der Lage zu sein, gute Impulse einzubringen, die Dinge anzupacken und zu verändern.“ So begründete Bernd Romanski (55) beim gestrigen Neujahrsempfang seiner Partei seine Bereitschaft, Hamminkelns neuer Bürgermeister zu werden.

Nach dem Abitur am Weseler Konrad-Duden-Gymnasium hat der Brüner eine Ausbildung bei der Hochtief AG und ein BWL-Studium absolviert. Über verschiedene Firmen der Branche kam er zu Hochtief zurück, gelangte bis in Geschäftsführung und Vorstand ihrer Facility Management GmbH bzw. der Hochtief Solutions.

Der in Brünen wohnende Vater dreier erwachsener Kinder hat Anlagen-Projekte unter anderem in China abgewickelt, war sechs Jahre in arabischen Ländern, hat zeitweise in Mossul gewohnt. Organisatorische Erfahrung und Verhandlungsgeschick bringt er ebenso mit wie Kenntnisse in Sachen Personalführung.

Seit 2013 hat er sich mit der Firma BJR Businessconcepts selbstständig gemacht, berät Unternehmen in Sachen Ein- und Verkauf, führt Coaching und Mentoring für Führungskräfte durch. Mitarbeiter hat er nicht, aber mehrere Engagements nebenher - so als Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.

Romanski sieht bei einer Gewerbesteuer-Erhöhung Unternehmensinvestitionen gefährdet, will eine fundiertere Untersuchung in Sachen Stadtwerke, die auch verschiedene Energien anbieten müssten, und kritisiert den Verzug in Sachen alter Sportplatz. Zwecks Unterstützung hat er mit anderen Parteien geredet. Allein die CDU habe auf ein Gesprächsangebot nicht reagiert.