Realschule ist „Partner der Kindernothilfe“

Wesel..  Seit 30 Jahren engagieren sich Schüler, Lehrer und Eltern der Realschule Mitte für Kinder, denen es nicht so gut geht und die in ärmlichen Verhältnissen leben. Die Kindernothilfe, mit der die Schule zusammenarbeitet und über die die Weseler Patenschaften zu Mädchen und Jungen in Chile unterhalten, hat sich nun für das langjährige Engagement bedankt und die Realschule als erste Schule überhaupt zum „Partner der Kindernothilfe“ gekürt. Lennart Wallrich übergab gestern eine Plakette, die im Eingangsbereich einen Platz bekommen soll.

Im November 1985 übernahm die Realschule Wesel-Mitte erstmals zehn Patenschaften für Mädchen und Jungen in Chile. Bis heute unterstützen die Kinder, Eltern und Lehrer immer wieder Patenkinder in einem Projekt zur interkulturellen Bildungsarbeit. Zudem fördert die Realschule auch immer wieder größere Projekte wie etwa den Bau von Brunnen mit Spenden. Ganze 70 000 Euro sind in den vergangenen 30 Jahren von der Weseler Schule an die Kindernothilfe für Projekte in Chile geflossen. Das Geld stammt unter anderem aus dem Erlös des Adventsbasares.

Es geht Schulleiterin Margit Ickert und Lehrerin Carola Echelmeyer, die die Patenschaften betreut, aber um mehr als finanzielle Hilfen. „Wir möchten das soziale Engagement unserer Schüler fördern“, erklärt Margit Ickert, „Ihren Blick für das Leben anderer schärfen und vermitteln, dass nicht alles selbstverständlich ist.“ Regelmäßig schreiben die Kinder Briefe an die Patenkinder und befassen sich mit der Lebenssituation in Chile.