Positive Signale aus Berlin

Am Niederrhein..  Dass die Bahn auf sich warten lässt, wissen nicht nur Berufspendler und Reisende, sondern auch alle, die etwas mit dem Ausbau der Betuwe-Linie zu tun haben. Der Ausbau der Gütertrasse ist bereits seit mehr als 20 Jahren in der Diskussion, auf der niederländischen Seite lange realisiert. Und hier?

Tut sich nichts. Oder fast nichts, denn immerhin wird noch geredet. Erst am Montag war der Betuwe-Ausbau Thema im Bundesverkehrsministerium, das Gespräch zwischen Bahn, Feuerwehren, Eisenbahnbundesamt und Bundesverkehrsministerium sei positiv verlaufen, hieß es aus dem Kreise der Beteiligten, man sehe Möglichkeiten zur Verbesserung der Streckensicherheit an der Betuwe-Route. Initiiert hatten das Treffen die Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (CDU) und Uli Krüger (SPD). Die Volksvertreter machten zunächst deutlich, dass es keinerlei Abstriche oder Veränderungen an den anerkannten Sicherheitskonzepten der Feuerwehren von Emmerich bis Oberhausen geben dürfe. Das Bundesverkehrsministerium, vertreten durch Staatssekretär Enak Ferlemann und das Eisenbahnbundesamt, vertreten durch dessen Präsidenten, Gerald Hörster, zeigten Verständnis. Es wurde vereinbart, eine genaue Prüfung, insbesondere vor dem Hintergrund der Einzigartigkeit dieser Strecke, durchzuführen. Grundlage sollen die von den Kommunen beschriebenen Alleinstellungsmerkmale sein. Gerd Auschrat, Sprecher der Feuerwehren im Arbeitskreis Streckensicherheit Betuwe, freute sich über „diese positiven Signale der Bundesbehörden“. Es bleibe aber „nach den vielen Enttäuschungen der letzten Jahre abzuwarten, ob den Worten Taten folgen.“