Personalrat warnt vor Altersstruktur

Hamminkeln..  Der Personalrat der Stadverwaltung Hamminkeln warnt mit Blick auf den Stellenplan 2015 vor einer zu dünnen Mitarbeiter­decke. Nach seiner Rechnung müsste innerhalb der kommenden zehn Jahre insgesamt rund ein Drittel aller Stellen nachbesetzt werden. Das schreibt der Personalrat in seiner Stellungnahme zum Stellenplan, den die Stadt dem Rat in seiner ersten Sitzung des Jahres am Donnerstag, 5. Februar, vorlegen wird. Er fordert die Verwaltung auf, ein Konzept zur Nachbesetzung zu entwickeln.

Die Stadt möchte die Zahl ihrer Stellen von 188,15 im vergangenen Jahr auf 184,95 Stellen in diesem Jahr reduzieren. 2015 sollen im Beamtenbereich eine und im Bereich der Tarifbeschäftigten 2,2 Stellen wegfallen. Macht 3,2 Stellen, die nicht ausgeglichen werden. Sukzessive soll die Zahl danach weiter auf 170,15 Stellen im Jahr 2019 fallen.

In dem Zusammenhang gibt der Personalrat zu bedenken, dass bereits viele Stellen nur teilweise nachbesetzt und die Aufgaben auf andere Mitarbeiter verteilt worden seien. Die Folge sei eine Arbeitsverdichtung, „wodurch die Obergrenze erreicht worden ist“.

Ein weiterer Grund sei die Tatsache, dass zurzeit 17 Stadtbeschäftigte in der passiven Phase ihrer Altersteilzeit (Freizeitphase) seien. Hinzu kämen 59 Mitarbeiter, die bereits älter als 55 Jahre seien. Unter Berücksichtigung des Renteneintrittalters, der Altersteilzeit und Frühpensionierung müssten dann in den kommenden zehn Jahren etwa 76 Stellen nachbesetzt werden, so der Personalrat.

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