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Öfter nach Lackhausen

11.03.2009 | 19:30 Uhr
Öfter nach Lackhausen

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat das Weseler Busnetz unter die Lupe genommen und einige Schwachstellen entdeckt. Daraus entstand ein Konzept, das der Niag vorgelegt wurde.

Das Angebot haben die Pro Bahn-Mitglieder gerne angenommen. Das Verkehrsunternehmen Niag hatte sie aufgefordert, Vorschläge zu unterzubreiten, wie der Busverkehr in Wesel optimiert werden kann. Der Fahrgastverband hat sich nicht lange bitten lassen. Zumal mit den Veränderungen am Bahnhof neue Möglichkeiten entstehen. Dort werden nicht nur Fahrstühle zu den Bahnsteigen installiert, sondern es entsteht auf der Ostseite ein neuer Eingang, der von zwei Buslinien angesteuert werden soll. Das Konzept liegt jetzt vor und es ist abzuwarten, was die Niag davon aufgreift und umsetzt.

Unattraktiver Takt

Einige Schwachstellen hat der Fahrgastverband im bestehenden Busnetz entdeckt. So verfügt Lackhausen, trotz der intensiven Neubautätigkeit in den vergangenen Jahren, über keine entsprechende Anbindung. „Der Linienweg durch die südliche Feldmark ist zu umständlich und dadurch sehr zeitaufwändig”, heißt es dazu in dem Pro Bahn-Konzept. Ein Bus der Linie 83 benötigt vom Bahnhof bis zur Konrad-Duden-Straße fahrplanmäßig 19 Minuten, umgekehrt dauert die Tour zwei Minuten länger. Unattraktiv sei diese Linie auch, weil die Busse nur alle 60 Minuten fahren. Samstags ab 15 Uhr sogar nur alle zwei Stunden. Hier wünscht sich der Fahrgastverband folgende Änderung: Das Zentrum (Kreuzung Konrad-Duden-Straße/Julius-Leber-Straße) soll im 30-Minuten-Takt angefahren werden. Und zwar auf dem kürzesten Wege. Somit könnte die Fahrzeit halbiert werden. Die Busse sollten von der Innenstadt kommend über die Friedrich-, Isselstraße, Brüner Landstraße und Emmericher Straße nach Lackhausen geführt werden. Zusätzlich soll das Hanseviertel angebunden werden.

Info
Fünf Linien

Der Busverkehr in der Stadt setzt sich aus den Niag-Linien 82, 83, 85, 86 und 96 zusammen. Das Konzept dafür stammt aus dem Jahre 1997. Deshalb bedarf es einer grundlegenden Überarbeitung, meint der Fahrgastverband Pro Bahn. Weil seit Dezember 2008 Züge auch nachts in Richtung Duisburg fahren, will der Verein ein Nachtverkehrskonzept für die Kreisstadt erstellen. Die Bezirksgruppe Wesel vertritt die Interessen der Fahrgäste in Bus und Bahn im rechtsrheinischen Teil der Kreise Kleve und Wesel. Der gemeinnützige Verein wurde 1981 in Köln gegründet und hat etwa 5000 Mitglieder.

Änderungen sind aus Sicht des Fahrgastverbandes auch auf dem Fusternberg sinnvoll. Das Konzept sieht vor, dass alle Linien im Osten des Stadtgebiets über den Fusternberg geführt werden. Die Busse in Richtung Lauerhaas würden dann von der Haltestelle „Schepersweg” über die Blücherstraße zu Station „Reitzensteinkaserne” verkehren. Somit könne die Linie 82 wieder auf ihren alten Linienweg (Quadenweg) zurückverlegt und zu einer schnellen Verbindung vom Evangelischen Krankenhaus zum Bahnhof aufgewertet werden.

Neue Haltestelle

Für das Kulturzentrum Zitadelle können sich die Pro Bahn-Mitglieder eine bessere Anbindung vorstellen. Deshalb sollte am Ende der Kreuzstraße, bevor sie in die Schillstraße mündet, eine neue Haltestelle eingerichtet werden. Hier sollten die Busse der Linien 82, 85 und 96 halten. Der Kreisverkehr an der Wittenberger Straße ermöglicht es, die Endhaltestelle von „Im Buttendicksfeld” zur Station „Evangelisches Krankenhaus” zu verlegen.

Michael Turek

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Kommentare
12.03.2009
14:58
Öfter nach Lackhausen
von R. | #3

an Mike99876:
ich hab hier selten so ein sinnfreien kommentar gelesen.
Was ist mit behinderten Menschen, andere fahruntüchtige Menschen oder z.B. Rentner, Schulkinder unter 18Jahren etc. ??
Mal nachgedacht?
HARTZ kannst du sogar nicht schreiben...
Echt, geh nach Hause und sei still. Solche Leute sollten echt nicht irgendwelche Foren beschmutzen.

Meine Meinung:
Die Vorschläge hinsichtlich Lackhausen vom Fahrgastverband Pro Bahn finde ich sinnig und umsetzbar. Gruß...

11.03.2009
22:57
Öfter nach Lackhausen
von max19 | #2

Hurra, solche Menschen braucht unser Land! Kein Wunder, daß immer mehr Menschen durchdrehen, wenn jeder seine schwachsinnigen Gedanken im Netz verbreitet...

11.03.2009
20:52
Öfter nach Lackhausen
von Mike99876 | #1

Ich finde, man sollte den Busverkehr ganz abschaffen. Das gesparte Geld könnte man in den Straßenbau investieren. Wer sich kein Auto leisten kann, ist eh Hart IV-Empfänger und die haben ja genug Zeit um zu laufen.

ÖPNV NEIN DANKE!

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