Neuer Pächter für das Restaurant im Schloß Ringenberg

Aus dem „J Restaurant & Lounge“ wird im neuen Jahr das „Canapé“ mit vegetarischem Schwerpunkt.
Aus dem „J Restaurant & Lounge“ wird im neuen Jahr das „Canapé“ mit vegetarischem Schwerpunkt.
Foto: Markus Weissenfels
Was wir bereits wissen
  • Der Pachtvertrag mit der Derik-Baegert-Gesellschaft ist unter Dach und Fach
  • Die neuen Betreiber legen den Schwerpunkt auf vegetarische Küche
  • Aber es soll auch Fisch- und Fleischspezialitäten geben

Hamminkeln..  Die Pachtverträge sind unter Dach und Fach. Aus dem „J-Restaurant & Lounge“ im Schloß Ringenberg wird zum Jahresbeginn das „Canapé“. Die erfahrenen Gastronomen Dirk und Frank Lemanczyk aus Dinslaken übernehmen die Schlossgastronomie, nachdem Florence und Stephan Janssen im Sommer das Handtuch geworfen hatten. Nun also die Lemanczyk-Brüder. Die machten sich in Dinslaken zunächst einen Namen im Catering-Bereich, bevor sie Ende 2014 das „Canapé“ in der Altstadt übernahmen. Ein Restaurant, das sich vor allem mit seiner vegetarischen und veganen Küche weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat.

Ganz auf Fisch und Fleisch müssen die künftigen Gäste in Ringenberg nicht verzichten. „Vegetarisches steht bei uns an erster Stelle. Wir werden in Ringenberg aber auch Fisch- und Fleischspezialitäten wie Wild anbieten“, erklärte Dirk Lemanzcyk gegenüber der Redaktion. Die Brüder hatten schon längere Zeit nach einem weiteren Standort gesucht. „Oberhausen und Duisburg sind voll. Aber wir haben auch viele Stammgäste beispielsweise aus Bocholt, die aber die lange Anreise vor mehr Besuchen abschreckt“, erklärt der 48-jährige Gastronom, warum der Standort Ringenberg interessant wurde: „Wir versuchen das mal.“ Gemeinsam mit seinem Bruder Frank und seinen 20 Angestellten will er die Gastronomie im Schloss Ringenberg wieder ans Laufen bekommen.

Bewirtschaften wollen die Lemanzcyks im Sommer auch die Außenterrasse des Schlosses, um zum Beispiel auch Radfahrer anzusprechen. Außerdem würden sie gerne, wie im Dinslakener Lokal, Ausstellungen und Konzerte organisieren, werden sich in den nächsten Wochen mit der Derik-Baegert-Gesellschaft zusammen setzen, um die Pläne zu konkretisieren: „Wir lassen es langsam anlaufen.“