Neue Bücher von Oliver Uschmann

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Wesel..  Oliver Uschmann lebt in Ascheberg, aber der Kontakt in seine Heimatstadt Wesel bleibt bestehen. Hier hat der als Autor erfolgreiche 37-Jährige viele Anhänger, die mit Interesse verfolgen, was er immer wieder neu veröffentlicht. Nach seinem beeindruckenden Start mit der „Hartmut-und-ich“-Reihe hat Uschmann, zuletzt meist gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Witt, insbesondere persönliche Erfahrungen und Lebenssituationen thematisiert. Das gilt auch für zwei neue Werke.

Während der Leipziger Buchmesse haben die beiden ihr Buch „Bis zum Schluss“ vorgestellt, in dem sie sich auf ungewöhnliche Art mit dem Thema Sterben befassen. Der Weseler, in jüngerer Zeit mit dem Tod seiner Eltern konfrontiert, bleibt auch hier Satiriker, entdeckt auch im Umgang mit Krankenhäusern, Therapien, Bestattungsverfahren oder Nachlassverwaltung immer wieder Pointen. Er will zu einem sonst stets anders behandelten Thema „endlich mal klare Worte“ verlieren - Komik durchaus eingeschlossen.

Bahnhof als Bühne

Den „altgeschätzten“ Oliver Uschmann erlebt man im gerade erschienenen Band „Wofür sitzen Sie eigentlich hier?“ Da lassen er und Sylvia Witt einen Service-Point-Mitarbeiter der Deutschen Bahn aus seinem Alltag berichten. Vielreiser Uschmann nimmt die wunderbar vielfältige, wuselige Szenerie des Bahnhofes als Bühne für den Auftritt wieder einmal treffend gezeichneter Figuren - von Hobby-Juristen, alten Damen oder Fußball-Fans -, in welcher der DB-Mitarbeiter Andreas Schorsch heldenhaft seinen Mann steht.