Musik aus der Bibliothek Johann Sebastian Bachs

Hamminkeln..  An Johann Sebastian Bachs Kompositionen führt bis heute kein Weg vorbei. Wer Musiker werden will, muss das Notenwerk des Meisters der Barockmusik studiert haben.

Aber welche anderen Komponisten, welche Noten hat Bach selber studiert? Was hat er in seiner Notenbibliothek gesammelt?Was mit seinen Kindern und Schülern gespielt? Genau diese Schätze stehen beim nächsten Ringenberger Schlosskonzert am Samstag, 2. Mai, auf dem Programm.

Im Rittersaal wird ab 20 Uhr „Exlibris“ gespielt. Nur Stücke, die so oder ganz ähnlich „auch im Haus der Familie Bach hätten erklingen können“, erklärt Wolfgang Kostujak, einer der Ringenberger Schloss-Musiker, „deren Notenmaterial entweder in Bachs Musikbibliothek gestanden hat, oder die unter dem Einfluss der bei den Bachs vorhandenen Literatur entstanden ist.“

Namhafte Interpreten werden den Abend gestalten. Die Barockgeigerin Andrea Keller zählt zu den Gründungsmitgliedern von „Concerto Köln“. Seit vielen Jahren tritt sie weltweit in Konzerten für Alte Musik auf.

Den Continuo-Part übernimmt neben dem Folkwang-Dozenten Kostujak die bulgarische Cellistin Linda Manatcheva, die in Bulgarien, Italien und Deutschland mehrere Kammermusik-Preise errang.

Karten zum Preis von 15 Euro (für Schüler, Auszubildende und Studenten zehn Euro) können ab sofort unter der Telefonnummer 02852-9659950 bestellt werden. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.