Mit vielen Mitbringseln aus Togo zurück in Dingden

Anna Maria Klocke inmitten von Patenkindern in Lomé, die von Mitgliedern ihres Vereins „Togo - Neuer Horizont“ unterstützt werden.
Anna Maria Klocke inmitten von Patenkindern in Lomé, die von Mitgliedern ihres Vereins „Togo - Neuer Horizont“ unterstützt werden.
Foto: PR
Was wir bereits wissen
Anna Maria Klocke hat nach den Projekten ihres Vereins in dem afrikanischen Land geschaut, Patenkinder getroffen und Wünsche mitgebracht.

Hamminkeln..  Gerade hat die Dingdenerin Anna Maria Klocke auf zehn Jahre erfolgreichen Engagements mit dem Verein „Togo- Neuer Horizont“ zurückgeblickt. Vor Weihnachten war sie vor Ort in dem afrikanischen Land, hat dort erfreut festgestellt, dass die Erweiterung der Mutter-Kind-Klinik in Atakpamé im Zeitplan liegt und im Juni eingeweiht werden kann. Sie hat viel Post und Geschenke von Kindern für ihre deutschen Pateneltern mitgebracht und jede Menge Wünsche für weitere Projekte - neue Aufgaben für den Verein fürs neue Jahr.

Umfangreich war das Programm der Vereinsvorsitzenden: Besuch der Bürgermeisterei und der Botschaft, der Dorfbewohner, der Dorfentwicklungsvorsitzenden und der „Dorfkönige“, Treffen mit Politikern und mit Pater Marian, der die Projekte vor Ort betreut. Und nicht zuletzt ein Besuch der über den Verein betreuten Patenkinder in der Hauptstadt Lomé. Die tanzten und sangen zur Begrüßung und trugen Gedichte vor. Durch die Patenschaften in Deutschland können sie die Schule besuchen und ihre Familien unterstützen. Dankbar seien sie, so Anna Maria Klocke.

Endlich mehr Möglichkeiten

Durch den Ausbau in Atakpamé können Patienten endlich auch über Nacht bleiben. Vor allem für die Frauen, die dort entbinden, ist das ein Segen. Auch eine größere Apotheke entsteht mit der Klinik-Erweiterung. Die engagierten Schwestern und Mitarbeiter der 2013 eröffneten Mutter-Kind-Klinik mit Krankenstation in Hanyigba-Duga waren froh, dass ein Container mit Ausstattungsgütern aus Deutschland kam, den die Flürener Familie Seibt mitfinanzierte (die NRZ berichtete). Die Klinik werde sehr gut angenommen, erfuhr Anna Maria Klocke, die zudem das Waisenhaus in Atakpamé besuchte, das von Vereinsmitgliedern unterstützt wird.

Die Menschen in Togo sehen die positiven Entwicklungen in den genannten Einrichtungen und wünschen sich mehr davon. So eine kleine Krankenstation in dem Dorf Koutchitchèou. Und gerne hätten sie auch einen Neubau einer Realschule mit Brunnen im Dorf Djemmpil. „Priorität hat jetzt erst einmal unsere neue Mutter-Kind-Klinik in Atakpamé“, sagt Anna Maria Klocke. Sobald dort die Eröffnungsfeier stattgefunden habe, werde der Verein „Togo - Neuer Horizont“ sich neuen Aufgaben zuwenden.