Mit der Diagnose Brustkrebs leben lernen

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Wesel..  Brustkrebs - eine solche Diagnose müssen betroffene Frauen, aber auch deren Familie und Freunde erst einmal verdauen. Zwar können rund 90 Prozent aller Erkrankungen bei einer frühen Erkennung mittlerweile geheilt werden, wie Isabelle Gourdin, Oberärztin der Senologie am Marien-Hospital, erklärt. Ein Schock sei die Krebs-Diagnose natürlich trotzdem, und durch die Behandlung könne es für viele zu Einschränkungen kommen. Hilfe finden Frauen einerseits in der medizinischen Betreuung durch ihre Ärzte, oft aber auch im Austausch mit anderen. Ein solches Forum bietet das Marien-Hospital in seinem „Mamma-Café“. Seit 2007 hat sich das Brustkrebs-Forum als Anlaufpunkt für Patientinnen, Angehörige und Interessierte – darunter auch Männer – etabliert. In unregelmäßigen Abständen finden die Treffen donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, statt. Und immer versuchen die Organisatoren den Teilnehmern ein ansprechendes Programm zu bieten. Medizinische Informationen seien dabei genauso wichtig wie begleitende und unterstützende Angebote, sagt Breastcare-Nurse Lisa Quick. Mit Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen und Dr. Mathias Hoiczyk sind in diesem Jahr erstmals zwei Krebs-Spezialisten des Marien-Hospitals als Referenten mit dabei. Schulze-Bergkamen widmet sich am 26. Februar neuen Therapiemöglichkeiten. Um komplementäre, also ergänzende Therapien und das, was Frauen neben der ärztlichen Behandlung selbst tun können, geht es beim Vortrag von Mathias Hoiczyk am 12. November.

Los geht es aber schon am Donnerstag, 5. Februar, mit einem Vortrag von Isabelle Gourdin über Eigenfett-Transplantationen, mit denen etwa auch die Brust nach einer Operation wieder aufgebaut werden kann. Weitere Veranstaltungen gibt es zu Büchertipps, Snacks, Dessous, Wellness, Mind-Body-Verhaltenstraining und mehr.